Aktuell setzt dass Unternehmen IDS-Kameras zusammen mit Wärmebildkameras ein, um Personen mit erhöhter Temperatur und so möglicherweise mit einer Coronavirus-Infektion zu entdecken. Das berührungslose Wärmebild- und Messsystem, das für Massenscreenings entwickelt wurde, erkennt Personen mit einer erhöhten Hauttemperatur mit einer Genauigkeit von weniger als 0,3 Grad Celsius.

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„Das Kamera-System verfolgt Personen in Echtzeit und zeigt ihre maximale Gesichtstemperatur auf dem Bildschirm an“, erklärt Richard Hames, Sales Director bei Thermoteknix Systems.

Das sogenannte FevIR Scan 2-System besteht aus einer Wärmebildkamera und einer sichtbaren USB 2 uEye LE CMOS-Kamera in einem abgedichteten Gehäuse. Dieses wird an einen Laptop mit Thermoteknix FevIR Scan 2-Software angeschlossen. Die USB 2.0 uEye LE Boardlevel-Variante ist leicht und kompakt – und damit gut geeignet, um im Gehäuse neben der Wärmebildkamera ihren Platz zu finden.

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Vor der Wärmebildkamera befindet sich eine thermische Referenzquelle mit gleichbleibender Temperatur. Sie ermöglicht die ständige Kalibierung der Wärmebildkamera für eine genaue Temperaturmessung, um Personen mit einer erhöhten Hauttemperatur zu erkennen.

Um Personen beim Passieren des Systems zu erfassen wird das Modell UI-1642LE-C eingesetzt. Es ist mit einem1,3-Megapixel-CMOS-Sensor von ON Semiconductor ausgestattet. Dieser ermöglicht mit einer Auflösung von 1.280x1.024 Pixeln eine Framerate von 25 Bildern pro Sekunde. Diese Framerate erlaubt das Screening an Plätzen mit hohem Personenaufkommen, wie beispielsweise an Flughäfen oder in Eingangshallen.

Auch andere IDS-Lösungen leisten in der Medizintechnik wertvolle Dienste, wie der Hersteller betont. So erleichtere das Bildverarbeitungssystem GampBox von I-mation der pharmazeutischen Industrie sowie deren Lieferanten die Prozessoptimierung unter Einhaltung der strengen Qualitätsrichtlinien.

„Dadurch können wir dazu beitragen, dass beispielsweise Markteinführungszeiten für Medikamente erheblich verkürzt werden“, so Kai Weisser, Projektmanager von I-mation.

Entlang des gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten, von der Wirkstoffe und Therapien über die Herstellung und Verpackung bis hin zur Verteilung und Anwendung, ergeben sich durch den Einsatz neuer Bildverarbeitungs-Technologien zahlreiche Möglichkeiten zur Prozessoptimierung, erläutert IDS. So könnten Industriekameras des Unternehmens auch im Gesundheitssektor helfen, Prozesse zu optimieren, Qualität zu sichern, Forschungen voran zu treiben und damit letztlich Menschen zu dienen.