„Wichtiger Schritt nach vorn“

Neue Perspektiven für Robotik-Spitzenforschung an der Universität Osnabrück

18. Oktober 2011
Feierliche Eröffnung der Außenstelle des DFKI Robotics Innovation Center an der Universität Osnabrück mit Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Prof. Dr. Joachim Hertzberg (v.l.), Oberbürgermeister Boris Pistorius, Prof. Dr. Frank Kirchner, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster und dem Universitätspräsidenten Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger.
Bild 1: „Wichtiger Schritt nach vorn“ (Feierliche Eröffnung der Außenstelle des DFKI Robotics Innovation Center an der Universität Osnabrück mit Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Prof. Dr. Joachim Hertzberg (v.l.), Oberbürgermeister Boris Pistorius, Prof. Dr. Frank Kirchner, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster und dem Universitätspräsidenten Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger.)

Die Universität Osnabrück wird künftig eng mit einem erstklassigen, international hoch anerkannten Partner auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien zusammenarbeiten. Die Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) wurde im Beisein der niedersächsischen Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und zahlreicher Ehrengäste auf dem Campus Westerberg eröffnet. Die Ministerin wertete die Einrichtung der DFKI-Außenstelle als gute Möglichkeit, das Profil der Universität weiter zu schärfen. „Die intensive Zusammenarbeit mit dem weltweit größten Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz wird positive Auswirkungen auf die Universität haben. Der Standort Osnabrück wird durch innovative Projekte gestärkt und attraktiver für Unternehmen und Wissenschaftler.“

„In den letzten Jahren ist das DFKI rasant gewachsen und mit unserer neuen Außenstelle an der Universität Osnabrück wollen wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen“, sagte der Vorsitzende der DFKI-Geschäftsführung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster in seiner Eröffnungsansprache. „Auch in Osnabrück wollen wir zeigen, dass sich Spitzenforschung und wirtschaftsnahe Innovationsprojekte mit der regionalen Wirtschaft ideal kombinieren lassen.“

Für Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger ist die Ansiedlung in Osnabrück die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches: „Die Entwicklung des wissenschaftlichen Umfeldes mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist ein strategisches Kernziel der Universität und ein wichtiger Schritt nach vorn. Auf diesen Moment haben wir lange hingearbeitet.“ Für regionale Wirtschaftsunternehmen werde die Außenstelle den Zugang zum exzellenten Forschungspotential des DFKI erleichtern und die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in Osnabrück stärken.

Die Osnabrücker Außenstelle des DFKI Robotics Innovation Center (Bremen) erhält vom Land einen Finanzierungsbeitrag von je 180.000 Euro für die nächsten drei Jahre. Weitere Gelder muss die Außenstelle als gemeinnützige Public-Private-Partnership über Forschungsförderungen und Entwicklungsaufträge einwerben. Nach drei Jahren ist eine erste Evaluation vorgesehen.