Wechsel in der Geschäftsführung

Manfred E. Neubert übernimmt Geschäftsführungsvorsitz bei SKF

06. Juni 2007

Am 1. Juli 2007 übernimmt Manfred E. Neubert (53), heute Vorstandsvorsitzender der Willy Vogel AG, den Vorsitz der Geschäftsführung der SKF GmbH in Schweinfurt. Er löst damit Christer Gyberg (60) ab, der Ende Juni 2007 nach mehr als 35 Jahren Unternehmenszugehörigkeit und fast vier Jahren an der Spitze der SKF GmbH in den Ruhestand tritt.

Christer Gyberg verbrachte nahezu sieben Jahre seines Berufslebens bei SKF in Schweinfurt. Von 1992 bis 1995 verantwortete er als Mitglied der Geschäftsleitung der SKF GmbH die damalige Produktdivision Kegelrollenlager. Seit 1. September 2003 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung. Unter seiner Leitung hat die deutsche SKF einen konsequenten Wachstums- und Modernisierungskurs verfolgt. Mit dem im vergangenen Jahr aufgelegten Investitionsprogramm für den Standort Schweinfurt hat Gyberg die entscheidenden Weichen für die Zukunft gestellt.

Manfred E. Neubert hat nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften bei der Messer Griesheim GmbH, einem Unternehmen der damaligen Hoechst Gruppe, seine Berufskarriere begonnen. Er hatte dort verschiedene Managementpositionen im In- und Ausland inne. 1996 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der Willy Vogel AG, Berlin, berufen. Unter seiner Leitung entwickelte sich die VOGEL-Gruppe zum weltweit führenden Anbieter für Schmiersysteme. 2004 hat SKF im Rahmen der strategischen Ausrichtung die Willy Vogel AG als „Kompetenzbereich Schmiersysteme“ übernommen.

Manfred E. Neubert wird bis Mai 2008 Vorstandsvorsitzender der Willy Vogel AG bleiben; Frank Bechtloff, bereits heute Mitglied im Vorstand, wird ab Juni 2008 zum Nachfolger berufen. Die Bestellung von Manfred E. Neubert zum Geschäftsführer der SKF GmbH soll in der Aufsichtsratssitzung am 11. Juni 2007 erfolgen.