Viele Features für höhere Anlagenverfügbarkeit

Handhabung

Der neue Flächengreifer von Schmalz, Glatten, eignet sich besonders zum Abräumen dünner und poröser Werkstücke von Cutter-Tischen in den Branchen Faserverbund, Automotive, Textil/Leder und Aerospace.

13. November 2014

Hier ist häufig eine selektive und vor allem flexible Entnahme von Zuschnitten unterschiedlicher Größe, Form und Beschaffenheit erforderlich. Die einzelnen Saugstellen des Greifers können hierzu separat angesteuert werden. Die flächige Handhabung der Werkstücke ermöglicht ein sehr präzises Ablegen, zudem verschafft das flächige Greifen Vorteile bei Maß- und Formhaltigkeit.

Der modular aufgebaute Greifer ist sehr kompakt: Die Vakuum-Erzeugung, die einzelnen Saugstellen und die Ansteuerung der Saugstellen sind bereits integriert. Damit unterscheidet sich die Innovation von Schmalz beispielsweise von einer Greifspinne mit zahlreichen einzelnen Greifstellen. Je nach Anwendung kann der Greifer mit pneumatischer oder elektrischer Vakuum-Erzeugung betrieben werden. Bei der Konfiguration des Matrixgreifers setzt Schmalz auf Standardkomponenten – das senkt den Projektierungsaufwand, steigert die Anlagenverfügbarkeit und vereinfacht die Wartung.

Der Matrixgreifer hat eine standardisierte IO-Link-Schnittstelle, über die er sich sehr einfach in unterschiedlichste Feldbussysteme einbinden lässt. Über die Schnittstelle kann jedes einzelne Matrixventil je nach »Schnittmuster« flexibel aktiviert oder deaktiviert werden. Eine aufwendige Verdrahtung einzelner Ventile entfällt, und durch die geringere Schnittstellenanzahl steigt die Anlagenverfügbarkeit. Zudem erhält der Anwender einen Überblick über alle relevanten Prozessdaten. Das schafft Transparenz und erlaubt eine permanente Optimierung und Steuerung des gesamten Handhabungsprozesses.

www.schmalz.com

Erschienen in Ausgabe: 08/2014