Verteilte Intelligenz

Beim Automatisierer Pilz stehen auf der Motek 2019 ganzheitliche Systemlösungen im Mittelpunkt, die innovative Robotik einschließen.

04. Oktober 2019
Verteilte Intelligenz
Auf der Motek 2019 zeigt Pilz, wie dank verteilter Intelligenz Automatisierungs- und Handlings-Aufgaben in einer modular aufgebauten Produktions-Anlage effizient und anwenderfreundlich gelöst werden können Im Fokus hierbei: Die Pilz Smart Factory. (Bild: Pilz GmbH & Co. KG)

Auf der Motek zeigt Pilz die Smart Factory, wie dank verteilter Intelligenz Automatisierungs- und Handlings-Aufgaben in einer modular aufgebauten Produktions-Anlage effizient und anwenderfreundlich gelöst werden können. Das Messepaket umfasst zudem ein umfangreiches Dienstleistungsangebot für alle Automatisierungsbereiche, die auch die Robotik einschließt.

Das Modell der Pilz Smart Factory setzt sich aus insgesamt vier Modulen zusammen, die miteinander vernetzt als intelligente Produktionsstraße personalisierte Produkte fertigen. Dabei sind von der Sicherheitssensorik über die Antriebstechnik bis hin zur Steuerung und Robotik sämtliche Komponenten von Pilz.

Teil der Pilz Smart Factory sind die Service-Robotik-Module: das Manipulator-, Steuerungs-, Bedien-, und Software-Modul. Als Robotersteuerung ist Pilz Motion Control (PMC) die Schnittstelle zwischen Manipulatormodul, Bedienmodul und der Steuerung, wobei die Antriebssteuerung PMCprimo MC das Bewegungs-Management des Roboterarms übernimmt.

Auch das Dienstleistungs-Portfolio des Unternehmens, das ausgehend von der Risikobeurteilung über das Sicherheitskonzept bis hin zur CE-Kennzeichnung das Lösungsangebot komplettiert, ist Thema in Stuttgart. Dieses deckt auch speziell den Bereich Robotik ab. Dabei unterstützt Pilz Anwender mit seinem auf die einzelnen Lebensphasen eines Robotersystems abgestimmten Dienstleistungsportfolio bis hin zur CE-Kennzeichnung.

Teil des Dienstleistungs-Portfolios von Pilz ist die Validierung von Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK). Besucher können auf der Motek die Funktionsweise des Kollisionsmess-Sets PRMS bei einer Kraft- und Druckmessung selbst ausprobieren: PRMS misst die auf den menschlichen Körper einwirkenden Kräfte und Drücke bei einer Kollision mit einem Roboter exakt und vergleicht sie mit den Grenzwerten aus der ISO/TS 15066. Experten von Pilz zeigen auf, wie sich mit PRMS jederzeit durch exakte Messungen die Sicherheit von MRK-Anwendungen erhöhen lässt.