VDMA legt Studie vor

Die Impuls-Stiftung des VDMA legt die Studie „Strategien des chinesischen Wettbewerbs und Implikationen für den deutschen Maschinenbau” vor. China hat im 12. Fünfjahresplan als Ziel formuliert, “High-end Produktionsausrüstungen” zu entwickeln.

14. März 2014

„Diese Entwicklungen müssen wir sehr ernst nehmen und auch sehen, welche Konsequenzen sich daraus für den deutschen Maschinenbau ergeben“, erklärte VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge anlässlich der Vorstellung der Studie der Impuls-Stiftung des VDMA „Strategien des chinesischen Wettbewerbs und Implikationen für den deutschen Maschinenbau”.

Die Impuls-Stiftung des VDMA hatte EAC-Euro Asia Consulting beauftragt, die Strategien des chinesischen Wettbewerbs in acht Sparten des Maschinenbaus (Werkzeugmaschinen, Textilmaschinen, Thermoprozesstechnik, Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik, Pumpen, Holzbearbeitungsmaschinen, Gießereimaschinen sowie Hütten- und Walzwerkeinrichtungen) entlang der Wertschöpfungskette genauer zu analysieren.

Laut Impuls-Studie planen mehr als die Hälfte der Chinesischen Wettbewerber einen gezielten Ausbau der Exportaktivitäten in den nächsten fünf Jahren. In der „ersten Welle“ stehen südostasiatische Exportmärkte und Indien im Fokus. Ab 2015 sollen in einer „zweiten Welle“ auch Europa und Amerika mit Maschinentechnologien aus dem mittleren Marktsegment penetriert werden.

Für den deutschen Maschinenbau bedeuten die Studienergebnisse, dass trotz noch bestehender Technologie- und Qualitätsvorteile akuter Handlungsbedarf in der Überprüfung der einzelnen Wertschöpfungs-strategien im China-Konzept bestehen