Transparenz durch Differenzierung

Neues Greifer-Segment von Schunk

11. Juni 2007
Bild 1: Transparenz durch Differenzierung
Bild 1: Transparenz durch Differenzierung

Schunk hat sein Programm an pneumatischen Greifern neu strukturiert und in drei Segmente unterteilt. Das mittlere Segment wird künftig von der Greiferklasse "Schunk-Kompakt" gebildet, die alle wesentlichen Funktionen zur Verfügung stellt, sich mit viel Zubehör ergänzen lässt und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Zwei neue Greifer bilden den Auftakt dieser neuen Mitteklasse: Der Parallelgreifer JGP und der Zentrischgreifer JGZ.

Beim JGP handelt es sich um einen kompakten und universell einsetzbaren Parallelgreifer. Er ist für den Einsatz in sauberen bis leicht verschmutzten Umgebungen gedacht und steht in den Baugrößen 64 bis 160 zur Verfügung. Die kompakte Bauweise prädestiniert den JGP vor allem für Anwendungen, bei denen nur ein begrenzter Bauraum zur Verfügung steht und Störkonturen vermieden werden müssen. Dank Ovalkolben, Keilhakenkinematik und einer robusten T-Nuten-Gleitführung erreichen die JGP-Greifer je nach Baugröße Greifkräfte von 250 bis 2390 Newton bei Eigenmassen von 0,28 bis 3,3 Kilogramm. Der Hub ist einstellbar und beträgt je Finger sechs bis 16 Millimeter. Die empfohlenen Werkstückgewichte liegen bei 1,25 bis 8,2 Kilogramm im Standardfall, also bei einem reinen metallischen Kraftschluss zwischen Werkstück und Greiferfinger. Werden andere Materialpaarungen oder formschlüssige Greifer eingesetzt, lassen sich problemlos auch deutlich schwerere Werkstücke bewegen.