Thomas Weimann

E-T-A Elektrotechnische Apparate widmet sich aktuell verstärkt dem Thema Social Media. Über die Gründe dafür sprachen wir exklusiv mit dem Leiter Unternehmenskommunikation.

02. Oktober 2017
Thomas Weimann, Leiter Unternehmenskommunikation bei E-T-A Elektrotechnische Apparate Bild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH
Bild 1: Thomas Weimann (Thomas Weimann, Leiter Unternehmenskommunikation bei E-T-A Elektrotechnische Apparate Bild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH)

Herr Weimann, Sie sind seit knapp 17 Jahren für E-T-A tätig. Was begeistert Sie an Ihrem Arbeitgeber noch heute?

E-T-A hat tolle Produkte, E-T-A entwickelt sich weiter und E-T-A ist verlässlich. Diese Kombi­nation zeichnet uns aus und ist häufig der Grund, warum sich der Kunde für uns entscheidet. Gleichzeitig ist dies auch die Basis für meine Begeisterung bei meinem Arbeitgeber. Die Aufgaben bleiben spannend und vielseitig, das Klima ist kooperativ und der Umgang miteinander findet auf Augenhöhe statt.

 

Wo schätzen Sie sich selbst als ein bisschen betriebsblind ein und wo holen Sie sich Ihre Inspirationen?

Betriebsblind? Das ist schwer einzuschätzen, aber ich sehe es als große stetige Aufgabe, offen, vielseitig und flexibel zu bleiben. Nur wer sich dessen bewusst ist, kann als Kommunikationsverantwortlicher sein Unternehmen konstant unterstützen und voranbringen. Dabei ist der Blick auf andere, über den Tellerrand hinaus, sehr wichtig. Hier geht es nicht um besser oder schlechter, sondern um Inspiration und Weiterentwicklung. Viele von meinen Einflüssen hole ich mir übrigens bei Veranstaltungen des bvik, Bundesverband Industriekommunikation, in dem ich seit mehreren Jahren überzeugtes Mitglied bin.

 

Was ist Ihnen bei der Kommunikation für E-T-A am wichtigsten?

Die Marke E-T-A, denn das Thema Marken­führung ist längst auch im B2B-Bereich ein wichtiger Faktor. Gerade hier wollen die Kaufentscheider Sicherheit und Verlässlichkeit und greifen deshalb gerne zu etablierten Marken. Wir wollen für unsere Ansprechpartner erlebbar machen, welchen Nutzen ihnen E-T-A bietet. E-T-A steht für den Schutz von Leben und Werten – eine Positionierung, die weit über die eines reinen Komponentenlieferanten hinausgeht.

 

Seit kurzem ist E-T-A im neuen Weltmarkführerindex der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer als Weltmarktführer Champion 2017 im Segment »Geräteschutzschalter & Sicherungsautomaten« gelistet. Was bedeutet das für Sie?

Auf diese Auszeichnung sind wir sehr stolz. Tatsächlich war uns diese Rolle im Markt auch zuvor bewusst. Die objektive und wissenschaftliche Anerkennung verschafft dieser Tatsache nun allerdings eine spürbare zusätzliche Glaubwürdigkeit. Wir beobachten, dass auch unsere Märkte dies ausgesprochen interessiert und positiv aufnehmen. Auch das freut uns sehr.

 

Seit Anfang April ist E-T-A auf Facebook vertreten, wo Ihnen bereits knapp 600 Interessenten folgen. Seit Juli 2017 publizieren Sie News auch auf Xing. Warum widmen Sie sich gerade jetzt verstärkt dem Thema Social Media und wie handhaben Sie das mit den Inhalten?

Nach meiner Einschätzung ist Social Media mittlerweile auch im Bereich B2B angekommen. Wir haben die Entwicklung dorthin sehr genau beobachtet und dieses Jahr als richtigen Zeitpunkt identifiziert, um diesen Medienkanal für E-T-A zu nutzen. Er erlaubt uns eine andere Themengewichtung als die klassischen Kanäle und eröffnet uns auch den Zugang zu anderen Zielgruppen. Dies ist gerade in der Positionierung der Arbeitgebermarke ein sehr spannender Aspekt.

Facebook und Xing haben unterschiedliche Zielgruppen, also unterscheiden wir auch die Inhalte, die wir dort posten. Denn Social Media kann nur funktionieren, wenn diese Kanäle zielgruppengerecht bespielt werden.

 

Sie sind begeisterter Musiker, spielen Gitarre in der Band 6 Feet Four und haben unlängst sogar eine Gitarre selbst gebaut. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden und wie wird Ihr nächstes Projekt aussehen?

Die Musik ist für mich eine Chance, um auch im Privaten meine Kreativität auszuleben. Schon so manche Idee für meine Arbeit war inspiriert durch die Promotion für 6 Feet Four und umgekehrt. Gleichzeitig ist die Band ein wichtiger Gegenpol zu meiner Arbeit und gibt mir die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen.

Die Gitarre entstand im Rahmen eines Gitarrenbaukurses und gab mir die Chance, an meinen handwerklichen Fähigkeiten zu feilen. Die Arbeit war sehr anspruchsvoll und der Weg zum Endergebnis an manchen Stellen sehr steinig. Doch mittlerweile bin ich ausgesprochen zufrieden mit dem Ergebnis und habe mit dem Eigenbau bereits eine Vielzahl von Auftritten bestritten. Nun stehen eher wieder die spielerischen Fähigkeiten im Fokus – ganz nach dem Motto: üben, üben, üben.

 

Erschienen in Ausgabe: 06/2017

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