Störlichtbogenschutz mit Dehnarc

In der Anfangsphase wird ein gutes Schutzsystem benötigt

02. März 2011
Bild 1: Störlichtbogenschutz mit Dehnarc
Bild 1: Störlichtbogenschutz mit Dehnarc

Effektiver Störlichtbogenschutz sollte bereits in der Planungs- und Projektierungsphase stattfinden. Wirksame Schutzmaßnahmen wie eine angemessene Anlagendimensionierung, eine den möglichen Belastungen entsprechende Auswahl und Konzeption des Netz- und Kurzschlussschutzes und eine Projektierung separater Lichtbogenschutzmaßnahmen lassen sich in dieser Phase gut realisieren. Aber auch bestehende Anlagen und Systeme können ertüchtigt werden. Hier sollte ein Schutzsystem eingesetzt werden, das durch extrem kurze Abschaltzeiten die verheerenden Auswirkungen eines Störlichtbogens starkt reduziert. Oberstes Schutzziel bei allen Maßnahmen ist die Personensicherheit und die Begrenzung der Auswirkungen auf Funktionseinheiten, also der Anlagenschutz.

Die Effizienz des Schutzsystems wird durch die Begrenzung der Einwirkdauer des Lichtbogens bestimmt. Entscheidend dabei ist die sehr schnelle Übertragung des Störlichtbogenstromes in einen kurzgeschlossenen Parallelzweig, den sogenannten Kurzschließer. Das effektive Zusammenwirken zwischen Lichtbogenerfassung und Kurzschließer löscht bereits nach wenigen Millisekunden den Störlichtbogen, noch bevor die Überstromschutzeinrichtung zum Auslösen kommt.

Das schnelle und aufeinander abgestimmte Zusammenwirken der Komponenten des Störlichtbogenschutzsystems Dehnarc, bestehend aus optischer Erfassung, Steuergerät und Kurzschließereinheit, sorgt in NS-Schaltanlagen für kürzeste Abschaltzeiten beim Entstehen von Störlichtbögen. Durch diese Präventivmaßnahme werden Personen vor den Auswirkungen von Störlichtbögen geschützt, Anlagenschäden und folglich Anlagenausfälle sowie die daraus resultierenden Kosten vermieden.