Statt Schnecke

Kegelradgetriebe von Lenze

06. Dezember 2007

Hohe Prozesssicherheit und Verfügbarkeit sind im Maschinen- und Anlagenbau die wesentlichen Kriterien bei der Komponentenauswahl. Der hohe Wirkungsgrad der Kegelradgetriebe von Lenze trägt zusätzlich dazu bei, auch die Betriebskosten im Griff zu behalten. Die Reihe GKR ist über alle Baugrößen hinweg kurzfristig lieferbar und besitzt einen hohen Wirkungsgrad von 95 Prozent. Das senkt im Vergleich zur Schneckenradverzahnung den Energiebedarf und schafft die Basis, Motoren und Umrichter bei gleichen Abtriebswelleneigenschaften kleiner zu dimensionieren. Die Reihe GKR verfügt über Drehmomente bis 450 Newtonmeter.

Im Vergleich zu Schnecken- und Planschneckengetrieben fällt bereits während des ersten Jahres die Berechnung der Betriebskosten zu Gunsten der Kegelstirnradgetriebe aus. Dies ist so, weil die Verzahnung der Schneckengetriebe einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als vergleichbare Kegelradverzahnungen aufweist. Der Wirkungsgrad nimmt zudem weiter ab, je höher die Übersetzung ist.

Vor diesem Hintergrund spielen bei der Anschaffung Faktoren wie Lebenszykluskosten, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit eine zunehmend wichtige Rolle. Im Verlaufe des Produktlebenszyklus werden vergleichsweise niedrigere Investitionen meist durch hohe betreiberorientierte Kostenteile wieder aufgefressen. Hier sind vor allem Betrieb und Instandhaltung zu nennen.

Höhere Produktivität und Verfügbarkeit sowie die längere Nutzungsdauer von Anlagen führen zu neuen Anforderungen an Getriebe und Getriebemotoren. So lassen sich die GRK-Getriebe auch direkt mit den Lenze-Servomotoren kombinieren. Grundvoraussetzungen für hohe Dynamik und Präzision eines Servo-Getriebemotors sind kleines Verdrehspiel in Kombination mit hoher Steifigkeit des Antriebsstranges. Lenze setzt aus diesem Grund konsequent kraftschlüssige Welle-Naben-Verbindungen ein; dies sichert ein konstantes Verdrehspiel über den gesamten Nutzungszeitraum hinweg.