Starke Kombination

Hitachi implantiert die Automatisierungssoftware CoDeSys V3.4 SP1

09. November 2010

Als einer der ersten Hersteller weltweit implementierte Hitachi die Automatisierungssoftware Codesys V3.4 SP1 in seine PLCs der EHV+ Serie. Diese besteht aus vier leistungsstarken Prozessoren mit Speicherkapazitäten von 64, 256, 512 beziehungsweise 1.024 Kilobyte. Dank einer integrierten Ethernet-Schnittstelle sind die neuen Prozessoren mit einer Vielzahl offener Netzwerke kompatibel.

Die neue Serie umfasst neben Codesys V3.4 SP1 auch digitale, analoge, Remote I/O-, Positionier- und Temperaturmessmodule. Ein Beispiel hierfür ist das RT80-Modul mit acht zweiphasigen PT100-Anschlüssen beziehungsweise vier dreiphasigen Anschlüssen mit einer Messgenauigkeit von 0,1 Grad Celsius. Da Codesys V3.4 SP1 sämtlichen IEC 61131-3 Standards folgt, kann der User frei zwischen allen sechs gängigen Programmiersprachen wählen. „Ein Anwender kann selbst während des Programmierens zwischen den Sprachen FBD, IL und LD wechseln“, erklärt Rainer Peters, Geschäftsführer von Hitachi Drives & Automation.

Zusätzlich zu den herkömmlichen Programmierfunktionalitäten bieten die EHV-Codesys-PLC leistungsstarke Visualisierungsfunktionen. Dazu zählt beispielsweise auch ein integrierter Graphikeditor, der Probeläufe, Inbetriebnahme und Fehlersuche deutlich erleichtert. „Die Produktkombination aus der neuen Softwareversion und unseren bewährten und zuverlässigen EH-150- und EHV-Modulen hat viele Vorteile für den Anwender“, sagt Rainer Peters. Das IEC 61131-3 Programmiersystem Codesys V3.4 SP1 bietet die komplette Funktionalität, die Entwicklungswerkzeug heute haben kann. Bedient werden die PLCs per Touchscreen.