Stabile Energieversorgung in der Produktion

Mitsubishi Electric stellt das „Energy Control Pack“ (ECP) als Lösung für eine stabile Energieversorgung in der Produktion vor.

22. Februar 2012

Mithilfe des ECP lassen sich zahlreiche energierelevante Informationen in den Automatisierungssystemen sammeln und visualisieren. Die Daten ermöglichen einen genauen Überblick über die Energieverbräuche einzelner Maschinen oder Antriebe. Basierend darauf werden Einheiten, die nicht dringend benötigt werden, abgeschaltet. Entsprechende Informationen fließen als Rückschluss in die Produktionsplanung ein. Dieser Vorgang stabilisiert die Energieversorgung – insbesondere in komplexen Anlagen, die über mehrere Standorte hinweg zusammengeführt werden.

Energiemanagement ist nicht nur für die diskrete Produktion relevant. Energieversorgungsengpässe an kritischen Punkten der Batchprozesse können einen Verlust des gesamten Batch verursachen. In einigen Fällen können sogar Produktionsanlagen beschädigt werden oder ganz ausfallen. Christoph Behler, Senior Business Development Manager bei Mitsubishi Electric Europe B.V., verdeutlicht: „Eine Störung der Energieversorgung im Brennprozess in einer Sintermetallfabrik beispielsweise könnte eine ganze Charge oder sogar die Anlage zerstören. In der Nahrungsmittelverarbeitung müssten ganze Chargen vernichtet werden, wenn stromausfallbedingt Daten nicht aufgezeichnet werden. Ein integrierter, ganzheitlicher Energiemanagementansatz, wie ihn das ECP für bestehende oder neue Anlagen bietet, ist in der Prozessindustrie daher fundamental.“ Als Monitoring-Tool trägt das ECP zur Anlagen- und damit auch zur Produktionssicherheit bei. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, denn ein Ausfall bedeutet geringere Stückzahlen, Abfall und höhere Energie- und Gesamtkosten.

Die Informationen, die das ECP am lokalen Bedienpanel bereitstellt, können in Datenbanken gespeichert und an übergeordnete Informationssysteme weitergegeben werden. So lassen sich unter anderem die Energiekosten pro Maschine oder Produktionseinheit ermitteln und kontrollieren und Lastspitzen vermeiden. Auch Anlagen der regenerativen Energieerzeugung oder anderer energierelevanter Medien wie Druckluft, Gas, Öl und Wasser können in das System eingebunden werden. Das ECP schafft die Voraussetzung dafür, alle Werte sukzessive zu optimieren, die Produktionseffizienz zu steigern, Wartungs- und Instandhaltungsaufwand zu reduzieren und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen.