Smart Excellence

Auf der Hannover Messe zeigte Schunk mit innovativen Lösungen zur intelligenten und vernetzten Produktionsautomatisierung, welches Potenzial die Industrie 4.0 bietet.

05. Mai 2015

Unter dem Motto Smart Excellence präsentierte Schunk ein Feuerwerk intelligenter Lösungen für die smarte Produktion. Anhand einer voll digitalisierten Montagezelle, in die rund 350 Schunk Komponenten integriert waren, wurde in Zusammenarbeit mit dem Softwarespezialisten Orbis sowie den Anlagenbauern Erhardt + Abt, Plusdrei Engineering Team und SIM Automation verdeutlicht, wie Pick & Place-Einheiten, 3-Achs-Raumportale, Roboter und mobile Plattformen beim Montieren, Prüfen, Verpacken und Transportieren autonom kooperieren und eine flexible Produktion ermöglichen.

Mit jedem neuen Bauteil und jedem priorisierten Auftrag erfindet die Zelle immer wieder neu eine passende Choreographie. Dabei wird jeder einzelne Prozessschritt detailliert von Sensoren überwacht und an das übergeordnete Handhabungssystem beziehungsweise an die Anlagensteuerung und ins ERP gemeldet. Insgesamt ging es bei der Montagezelle um dynamische Einzeldaten im zweistelligen Millionenbereich, was dem Begriff „Big Data“ eindrucksvoll Gewicht verleiht.

Wenige Meter weiter konnten die Messebesucher live die Safety-Funktionalitäten der Schunk Greifsysteme auf die Probe stellen, dem Schunk Powerball Lightweightarm die Hand schütteln, mit dem charmanten Serviceroboter Care-O-bot 4 des Fraunhofer IPA flirten oder staunend mit ansehen, wie das Universalgreifer-Flaggschiff Schunk PGN-plus Permanent einen kompletten Volkswagen „up!“ anhebt.

Dichtes Gedränge herrschte bei dem von der Sky Champions League Chefreporterin Jessica Kastrop moderierten Schunk Technik-Torwart-Talk, bei dem der Weltklassetorhüter und Schunk Markenbotschafter Jens Lehmann gemeinsam mit dem Europameister und VfL-Wolfsburg-Geschäftsführer Klaus Allofs sowie der deutschen Leinwand- und TV-Größe Wotan Wilke Möhring alias Tatortkommissar Thorsten Falke das Thema Smart Excellence aus Sicht des Fußballs diskutierten.

Dabei zeigten sich erstaunliche Parallelen: Wie in der Industrie werden auch im Fußball immer mehr Leistungsdaten der Spieler systematisch erfasst und ausgewertet. Entscheidend sei nun, dass man die Daten, die man hat, auch benutzt, unterstrich Klaus Allofs und sprach damit wohl auch so manchem Fertigungsprofi aus der Seele. „Denn“, so Allofs weiter, „das wird dazu führen, dass das Spiel noch weiter Tempo aufnehmen kann.“