Skalierbar und variabel

Montagesystem - Die Forderung nach einer stückzahlflexiblen Maschine ist nicht neu. In der Regel erfordert dies auch ein angepasstes Maschinenkonzept: Die Produktion von Vorserien erfolgt an Handarbeitsplätzen, die dann zu One-Piece-Flow-Linien erweitert werden können.

28. Februar 2017
Bild 1: Skalierbar und variabel
Bild 1: Skalierbar und variabel

Ein weiterer Schritt in der Automation wäre ein Vollautomat mit festverkettetem Transfer oder Palettentransfer. Die automatische Zuführung der Teile ist allerdings mit hohen Kosten verbunden. Steigt die Produktionsstückzahl weiter an, ist eine zweite Maschine mit der damit verbundenen Kostensteigerung um 100 Prozent erforderlich. Markus Pfuderer Technikinnovationen bietet für diese Konstellationen das linear-motorische Transfer- und Montagesystem Transvario mit Grundmodulen und Handlingen an. Die Produktion einer fiktiven Baugruppe mit einem Unterteil und einem Oberteil, das ultraschallverschweißt, geprüft und aus der Maschine entnommen wird, kann auf zwei Grundmodulen von Transvario beginnen.

Gegenüber fest verketteten Systemen, wie Rundtischen oder Taktketten, können die Grundmodule von Transvario aufgetrennt, weitere Module eingefügt oder die Montagelinie verlängert werden. Die Anzahl der Stationen ist mit Transvario skalierbar. Erfolgt eine Stückzahlerhöhung, so kann der langsame Prozess Ultraschallschweißen sowie das Einsetzen dupliziert werden, ohne eine zweite Maschine zu investieren. Erfolgt für die Montage der Baugruppe ein zusätzlicher Prozess, wird dieser einfach eingefügt. Gegenüber Palettentransfersystemen ist die Position der Stationen durch den linearmotorischen Transfer von Transvario variabel. Die Konsolbauweise von Transvario ermöglicht keine Rückwirkung der Stationen auf das Grundmodul.

Ein ergänzendes Video zum Montagesystem Transvario finden Sie hier

Erschienen in Ausgabe: 01/2017