Sicherheitslücken ade

KENNZEICHNEN - Verschärfte gesetzgeberische Verordnungen in der Lebensmittelindustrie verlangen nach neuen Identlösungen.

07. Juni 2005

Gesetzgeberische Verordnungen wie die jüngste EG-Verordnung Nr. 178/2002, welche die Rückverfolgbarkeit der Produkte gewährleisten soll, greifen zunehmend in den Produktionsprozeß der Lebensmittelindustrie ein. Dabei wird - im Interesse der Endverbraucher - die lückenlose Sicherung der Lebensmittelkette angestrebt, wobei alle Glieder dieser Kette erschlossen werden sollen. Die Kennzeichnung und Rückverfolgung der Rohstoffe bis zum Endprodukt, vom Handel bis zum Kunden, stellt neue, oft schwierige Anforderungen. Hier wird das Fachwissen von Experten benötigt. Markem als internationaler Anbieter von Verfahren zur Verpackungs- und Produktkennzeichnung beschäftigt sich täglich mit neuen Regelungen und Vorschriften, die den Kunden des Krefelder Untenehmens zur Spezifizierung auferlegt werden. Technologisch ausgefeilte Lösungen sind das Ergebnis. Dabei steht ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung, die in der Praxis nach den gestellten Erfordernissen kombiniert werden können. Das technologisch orientierte Angebot läßt die Wahl zwischen Laserkennzeichnung, Direktbedruckung mit Farbe oder Folien sowie Etiketten drucken und spenden. Die Markem-Fachleute stellen auch die nötige Software und die Systemvernetzung zur Verfügung. Damit steht der Industrie ein effizientes Produkt- und Dienstleitungsspektrum zur Verfügung, das sich auf die neuen Kennzeichnungspflichten einstellt und die Zusatzaufgaben abfängt. Für jedes Unternehmen können individuelle Lösungen erarbeitet werden, die ganz spezifische Problembereiche abdecken und damit die lückenlose Rückverfolgbarkeit garantieren. Die digitale Kennzeichnungstechnik und das flexible Datennetzwerk sind unverzichtbare Komponente n im Prozeß der Rückverfolgbarkeit. Ein Beispiel für solch eine individuelle Lösung ist die Zusammenarbeit zwischen Markem und Nestlé Nespresso. Der schweizerische Weltmarktführer für die Herstellung von portioniertem Kaffee arbeitet mittlerweile auf allen drei Produktionsstufen mit Markem-Geräten. An allen sechs Produktionslinien sind SmartLase-Systeme für die Codierung von Faltschachteln installiert. Der zweite Schritt, die Codierung der Umkartons, erfolgt durch Codierer des Typs 5000. Die Kennzeichnung der Paletten übernimmt dann schließlich der Etikettierer Cimpak. Diese integrierte Lösung garantiert durch die Kompatibilität der Kennzeichnungsgeräte eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. »Die Zusammenarbeit zwischen Nespresso und Markem hat sich in den vergangenen fünf Jahren als ausgesprochen erfolgreich erwiesen «, so das offizielle Resümee des Schweizer Kaffeespezialisten. Trotz oder gerade wegen der neuen Herausforderungen, vor die der Gesetzgeber die Lebensmittelindustrie im Sinne des Verbraucherschutzes stellt, muß diese verstärkt auf Effizienz achten. Der Lasercodierer SmartLase arbeitet schnell, sparsam und zugleich absolut zuverlässig. So kann der industrielleNutzer sicher sein, sämtlichen Anforderungen des Lebensmittelrechts zu entsprechen. Der Wegfall von Verbrauchsmaterialien senkt beim Einsatz von SmartLase die laufenden Betriebskosten. Das zeitaufwendige und oft mit Verschmutzungen verbundene Auswechseln von Farbkartuschen entfällt. Das Druckbild des kleinen, kompakten Gerätes ist gestochen scharf und weist klare Konturen auf. Diese Kennzeichnung erlaubt auch nach Monaten noch eine eindeutige Rückverfolgung der Produkte. Wegen seiner geringen Abmessungen läßt sich der SmartLase problemlos in jede Produktlinie installieren und integrieren. Die Touch-Dry-Technologie des 5000er Kartoncodierers ermöglicht kontrastreiche und konturenscharfe Aufdrucke. Das Druckbild diffundiert nicht in das Verpackungsmaterial, die Barcodes sind immer hundertprozentig scannbar. Einfach und problemlos zu handhaben, lassen sich auch die Softwarelösungen von Markem integrieren. Bei Nestlé Nespresso ist jede Linie über das Softwarepaket durch ein eigenes Netzwerk mit dem Zentralrechner verbunden. Die Software arbeitet unter Windows NT und wird über serielle Schnittstellen mit dem Zentralrechner vernetzt.“

Erschienen in Ausgabe: 03/2005