Scriptsprache macht serielle Schnittstelle frei programmierbar

Programmiert eigene serielle Protokolle von Hilscher

22. September 2009

Netscript ist das Highlight mit dem die Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH seinen Protokollumsetzer Nettap 100 nun ausstattet. Mit über 60 jetzt veröffentlichten Standardkonvertierungen von Feldbus nach Real-Time Ethernet nach seriellen Protokollumsetzungen, ermöglicht die Scriptsprache Netscript Anwendern jetzt zusätzlich eigene serielle Protokolle auf dem Umsetzer zu programmieren.

Netscript basiert auf der frei unter www.lua.org erhältlichen Sprache Lua. 1993 tritt sie erstmalig in Erscheinung. Mit ihrer Offenheit nach dem General Public Prinzip, den namhaften Referenzen und dem kostenneutralen Nutzungsrecht gab Hilscher Lua einer selbst programmierten und damit properiäten Lösung zum Vorteil seiner anspruchsvollen Kunden den Vorzug. Die geringe Größe des Spracheninterpreters bei gleichzeitig hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit macht Lua zum einzigartigen Instrument gerade in embedded Applikationen weitere Funktionen zu implementieren.

Eingängige Funktionserweiterungen wie PortOpen, -Send, -Receive steuern die serielle Schnittstelle, BusIOOpen, -Write und -Read den Datentransport zum übergeordneten E/A-Netzwerk. Mit diesen Kommunikationsfunktionen wird aus Lua Netscript. Ein einfaches Werkzeug zur Implementierung properitärer Protokolle und Anbindung an die standardisierten Netzwerke.

Die Netscript -Benutzeroberfläche integriert sich als DTM voll in das FDT/DTM basierte Konfigurations- und Diagnosewerkzeug Sycon.net. Programm-Editor, Variablenverwaltung, Syntax-Checker und Online-Debugger komplettieren die Entwicklungsumgebung.

Die Netscript -Erweiterung macht die Nettap Produktlinie für Kunden universeller denn je. Kundenspezifische Entwicklungen und Aufwendungen in Fremdleistung können gerade in der kritischen Wirtschaftslage eingespart werden. Netscript wird zusammen mit dem Konfigurationswerkzeug für Nettap 100 ohne Aufpreis ausgeliefert.