Die Messe soll vom 4. bis 6. November 2020 im Messezentrum Bad Salzuflen stattfinden. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Zum 1. April 2020 liegen 325 Buchungen vor. Wir sind sehr zuversichtlich, das Vorjahresniveau zu erreichen – das heißt: zwei voll belegte Hallen 20+21.“

ANZEIGE

„Die Aussteller, mit denen wir in regem Austausch stehen, vermissen den persönlichen Kontakt zu vorhandenen und potenziellen Kunden. Deshalb rechnen wir damit, dass der Kommunikations- und Informationsbedarf im zweiten Halbjahr hoch sein wird.“

Neben den Technik-Trends – allen voran die Digitalisierung – wird es nach Einschätzung des Messeveranstalters während der diesjährigen FMB ein Thema geben, das stärker diskutiert wird als in den Vorjahren. „Viele Unternehmen stellen nun fest, dass ihre Zulieferketten in der Krise instabil sind“, so Enßle. „Sie werden in den kommenden Monaten daraus Konsequenzen ziehen, ihre Einkaufsstrategien unter diesem Aspekt neu bewerten und zum Beispiel Zweitlieferanten aufbauen oder verstärkt auf regionale Zulieferer setzen.“

ANZEIGE

Die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wird dafür ein Forum bieten. Sie wurde ursprünglich gegründet, um die Zulieferer in Ostwestfalen-Lippe mit den dort ansässigen Maschinenbau-Unternehmen zusammenzubringen und regionale Netzwerke zu etablieren, erläutert der Veranstalter. Dieser Fokus habe sich mit dem Wachstum der Messe zwar auf die Nordhälfte Deutschlands erweitert. Der Anspruch, starke und stabile Lieferketten mit engem direktem Austausch der Beteiligten zu fördern, bestehe aber nach wie vor.