Polymerexperte unterstützt Jungingenieure

115 Rennteams nahmen im Juli am Hockenheimring bei der Formula Student teil. Die Gewinnerteams setzten auf Leichtigkeit von igus.

27. August 2014
115 Rennteams aus aller Welt kamen zur Formula Student Germany an den Hockenheimring.
Bild 1: Polymerexperte unterstützt Jungingenieure (115 Rennteams aus aller Welt kamen zur Formula Student Germany an den Hockenheimring.)

Das ganze Jahr bereiten sich Studenten vor und konzipieren und konstruieren eigene Formel-Rennwagen. Dann treten sie in verschiedenen Disziplinen von Finanzplanung bis hin zum Langstreckentest gegeneinander an. igus sponsert dabei im Rahmen von „yes“ – dem „young engineers support“ – viele der Teams mit Teilen und technischem Know-how. So werden beispielsweise vier der fünf Teams von igus unterstützt, die im Finale der Disziplin „Engineering Design“ am Hockenheimring dabei waren.

Um bereits während des Studiums praktische Erfahrung in einem richtigen Rennteam zu sammeln, wurde die Serie Formula Student gegründet. Vom 29. Juli bis zum 3. August trafen sich in diesem Jahr 115 Teams aus aller Welt am Hockenheimring, um das Deutschland-Event des Jahres auszutragen. Mit dabei war auch igus, Hersteller von Kunststoffgleitlagern und Energiekettensystemen. Viele Teams setzen an unterschiedlichsten Stellen in ihren Fahrzeugen Gleitlagerprodukte aus Hochleistungskunststoffen von igus ein. Dabei ist – gegenüber metallischen Lösungen – vor allem das geringere Gewicht der ausschlaggebende Punkt, auf igus zu setzen. Doch auch die Tatsache, dass die Produkte korrosionsfrei und leicht einzubauen sind und nicht extern geschmiert werden müssen, sind im Automobilbereich allgemein große Pluspunkte.

Der Kreativität der Rennteams sind bei der Konstruktion ihrer Rennautos keine Grenzen gesetzt – so setzen viele die trockenlaufenden iglidur Gleitlager in der Aufhängung, der Schaltung oder der Lenkung ein. Doch auch ausgefallenere Einsatzorte für igus, wie beispielsweise drylin Lineargleitlager in der Pedalverstellung oder igubal Gelenkköpfe in der Pedalführung, waren am Hockenheimring zu finden. Dabei ist das Potenzial der Kunststoffe aus Köln noch lange nicht erschöpft und spätestens im nächsten Jahr wird sich am Hockenheimring zeigen, welche neuen und interessanten Lösungen die Studententeams dank igus realisiert haben.