Der Handlingspezialist hat die Modultypen CR 16-D und CR 20-D um eine kombinierte Druckluft- und Elektrodurchführung erweitert. Damit können Anwender am Flansch befestigte Werkzeuge schnell mit Druckluft und Energie versorgen, wie das Unternehmen weiter mitteilt.

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Die integrierten Pneumatik-Durchführungen würden einen hohen Luftdurchfluss ermöglichen, goldbeschichtete Schleifringkontakte versorgen die Anbauteile mit Strom. Die Durchführeinheit an der Anschlussseite lässt sich um jeweils 90 Grad drehen. Die Durchschraubbarkeit des Moduls wird dabei nicht eingeschränkt.

Greifer und Anbausysteme können über die Drehdurchführung angetrieben sowie ungehindert geschwenkt und gedreht werden, ohne dass sich Druckschläuche oder Kabel um die Achse wickeln, erläutert das Unternehmen. Dies schützte die Leitungen vor Beschädigungen, und die Komponenten blieben länger einsatzbereit.

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Anwender können die Drehdurchführung mit bis zu sechs elektrischen sowie bis zu vier pneumatischen Leitungen nutzen. Die Elektroanschlüsse sind für Signale mit einem Ampere Stromstärke bei 24 Volt Spannung ausgelegt, die M5-Anschlüsse für die Pneumatik erlauben Drücke bis sechs Bar.

Die Flansch-Lochbilder sind bei allen CR-D Typen identisch mit den Rotationsmodulen der CR-Baureihe. Ältere Modelle lassen sich so problemlos ersetzen, so der Hersteller.

Alle CR-D Typen erlauben Drehwinkel bis zu 180 Grad. Die minimale Schwenkzeit bei 180 Grad liegt zwischen 0,27 Sekunden beim CR 16-D und 0,35 Sekunden beim CR 20-D.

Das CR 16-D wiegt 1.000 Gramm, das CR 20-D 1.900 Gramm. Beide Produktvarianten sind auch mit ein oder zwei Zwischenanschlägen verfügbar (CR 16-ZA-D und CR 20-ZA-D).