Noch effizienter programmieren mit JetSym 4.4

Seit mehr als zehn Jahren bietet der Automatisierungsspezialist Jetter Automatisierungsspezialisten ein Tool, mit dem sich Steuerungsanwendungen komfortabel und in Klartext programmieren lassen:

16. Februar 2012
Die neueste Version des Programmiertools JetSym der Jetter AG aus Ludwigsburg enthält viele neue Features.
Bild 1: Noch effizienter programmieren mit JetSym 4.4 (Die neueste Version des Programmiertools JetSym der Jetter AG aus Ludwigsburg enthält viele neue Features. )

JetSym mit der Klartext-Hochsprache Jet-Sym STX. Die neueste Version 4.4 enthält eine Reihe von Neuerungen, die Programmierung und Inbetriebnahme noch effizienter machen. Die wichtigsten Änderungen betreffen den Setup und das Programmieren von Servoantrieben mit Motion API (Application Programming Interface) in Jet-Sym STX.

Damit ergeben sich viele neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Zusammenfassen von mehreren Achsen in Listen. Der Aufruf einzelner Achsen geschieht über einen Pointer. Damit können Programme kompakter gestaltet werden, da eine Routine, die mehreren Programmen gemeinsam ist - wie zum Beispiel die Initialisierung – nur einmal geschrieben werden muss. Der Antrieb darin wird nur über den Pointer adressiert.

Darüber hinaus ist es auch möglich, Achsadressen in Funktionen oder Objekten zu verwenden. Bei der Verwendung von Motion API besteht für den Programmierer kein Unterschied mehr, ob die Achse am Systembus oder an Ethernet angeschlossen ist. Der Motion Setup wurde komplett überarbeitet und kann zur Überwachung von Einzelachsen eingesetzt werden.

Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Bedienbarkeit gelegt. Eingabewerte außerhalb des vorgesehenen Wertebereichs werden rot dargestellt. Bei der Motorauswahl wird angezeigt, ob für den gewählten Motor unterschiedliche Parametersätze zur Anwendung kommen. Dies geschieht in Abhängigkeit von der Zwischenkreisspannung, mit der er betrieben wird.

Auf den Motion-Setup-Seiten wird der Benutzer durch eine grafische Darstellung des Verfahrbereichs sowie durch ein einfaches Mini-Oszilloskop unterstützt. Ein neuer Autotext bietet dem Anwender eine Reihe von bereits vorgefertigten Befehlen, bei denen nur noch die Variablennamen eingesetzt werden müssen.

Damit lassen sich bereits bei der Codeerstellung des Programms typische Syntaxfehler vermeiden. Der Anwender kann auch selbst Befehlssätze anlegen. Daneben gibt es noch eine Reihe hilfreicher Features. So können nun zum Beispiel im Oszilloskop bis zu 32 Kanäle anzeigt werden. Weitere Neuerungen betreffen den Programmeditor, das Anzeigen von Variablen im Setup-Fenster und die Bibliotheksverwaltung.