Neue Ultrahochauflösende Hochgeschwindigkeits-3D-Kamera

Im Rahmen der Vision 2011 kündigt AT-Automation Technology ein neues Modell der erfolgreichen C4-Serie von Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren an.

11. Oktober 2011
Bild 1: Neue Ultrahochauflösende Hochgeschwindigkeits-3D-Kamera
Bild 1: Neue Ultrahochauflösende Hochgeschwindigkeits-3D-Kamera

Die neue Kamera mit dem Namen C4-4090-GigE arbeitet nach dem Triangulationsprinzip und verfügt über eine Auflösung von 4096 x 3072 Pixeln. Dabei liefert sie bis zu ca. 30 Millionen 3D-Punkte bei einer Profilfrequenz von über 7000 Hz.

Die integrierten C4-Prozessoren ermitteln das Höhenprofil der gemessenen Oberfläche mit einer Subpixelgenauigkeit von bis zu 1/64 Pixel, ohne dadurch Geschwindigkeitsverluste in Kauf zu nehmen. So eignet sich die 3D-Kamera insbesondere für dreidimensionale Vermessungen, die beim Scannen großflächiger Objekte auf Schnelligkeit und präzise Messergebnisse angewiesen sind.

In hochauflösenden Anwendungen, die mehrere 3D Kameras in paralleler Anordnung verwenden, kann eine C4-4090 z.B. zwei bis vier herkömmliche 3D-Kameras ersetzen. Derartige 3D-Lösungen fallen dadurch weitaus kompakterer und preisgünstiger aus.

Ein weiterer Vorteil des neuen Kameramodells wird die Verwendung eines Global-Shutters sein, der eine gleichzeitige Belichtung aller Pixel ermöglicht. Der 3D-Sensor erfasst dadurch ein scharfes, unverzerrtes Bild. Außerdem unterstützt die C4-4090-GigE die neu entwickelte HDR-3D-Technologie, die ein Auslesen des Sensors per Multi-Slope und Multi-Frame-Readout erlaubt. Die 3D-Kamera erreicht dadurch eine Dynamik von bis zu 90 dB und scannt selbst Materialien und Oberflächen, die über inhomogene Reflektivitätseigenschaften verfügen.

Ansonsten verfügt diese 3D-Kamera über alle typischen Merkmale der C4-Serie. So verfügt auch sie über eine Gigabit Ethernet-Schnittstelle und entspricht dem GigE Vision-Standard. In Verbindung mit dem GenICam-Protokoll reduziert dieses den Integrationsaufwand maßgeblich. Die Konfiguration geschieht schnell und einfach per Plug n’ Play und der Zugriff auf die Kameraregister erfolgt nach dem GenICam Standard. Dadurch gehört der Gebrauch von kameraspezifischer Software oder Bibliotheken endgültig der Vergangenheit an.