Nachfragen nach Industrierobotern steigen

Auf den Ergebnissen der Quartalsstatistik basiert der Anstieg der Nachfragen

21. Februar 2011

“Die Robotikindustrie blickt auf eines ihrer erfolgreichsten Jahre zurück und kann zuversichtlich auf 2011 blicken“, kommentierte Åke Lindqvist, IFR Präsident, die Ergebnisse der IFR Quartalsstatistik am Montag in Frankfurt. “Die Investitionen in Automatisierungstechnik sind nach der Wirtschaftskrise 2009 in allen Regionen sprunghaft angestiegen!“ Die IFR schätzt, dass sich die Roboterverkäufe 2010, im Vergleich zu 2009, auf rund 120.000 Stück verdoppelt haben.

Damit wäre wieder ein Spitzenwert erreicht worden. Die Automobilindustrie, die Metallindustrie und die Elektronikindustrie waren überwiegend die Motoren für die starke Erholung in allen Regionen.

Die Aussichten für 2011 sind vielversprechend. Die Industriebrachen haben viele Projekte zur Automatisierung angekündigt. Die stark wachsenden Verbrauchermärkte in Südostasien, Indien, Brasilien und auch Russland und Umweltschutzregelungen treiben Investitionen sowohl in neue Produktionsstätten als auch in die Renovierung der bestehenden voran. Die hohen Auftragsbestände machen 2011 einen weiteren Anstieg der Roboterverkäufe um zehn Prozent möglich. Roboter von heute sind flexibler und einfacher zu bedienen. Die technischen Verbesserungen entsprechen dem steigenden Bedarf nach High-Mix-Produktion mit geringeren Losgrößen. Die Anwendungsmöglichkeiten haben sich erweitert, seit der Roboter fähig ist, mit dem Werker direkt zusammenzuarbeiten und ihm zu assistieren.