Die Marke Preeflow bietet damit eine Lösung für alle schwer mischbaren zweikomponentigen Materialien, so der Hersteller weiter. Schon bei der ersten Konstruktion der 2K-Dispenser der Marke vor gut zehn Jahren hatten die Entwickler den Platzbedarf zur Integration eines dritten Motors berücksichtigt. Diese Integration erfolgt nun im neuen Eco-Duomix, der Ende Februar auf den Markt kommen soll.

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Um den Anforderungen des Dosiermarktes gerecht zu werden, wurde auf Basis der Preeflow Eco-Pen Dispenser im Jahr 2010 der erste Eco-Duo Dispenser für den Auftrag zweikomponentiger Materialien entwickelt. Als wichtige Eigenschaften nennt der Hersteller einen geringen Totraum, optimierte Strömungsverläufe und ein minimales Kanalvolumen.

Damit wurde eine präzise, automatisierte Kleinstmengendosierung der vielen auf dem Markt erhältlichen viskosen Medien möglich, erläutert der Anbieter. Ein möglichst geringer Bauraum für die Integration in vollautomatisierte Fertigungslinien und das präzise Auftragen kleinster Mengen seien dabei große Herausforderungen. Um die Wiederholgenauigkeit selbst bei Dosiermengen von nur wenigen Mikroliter zu gewährleisten, muss das Kanalvolumen bis zur Dosiernadel so gering wie möglich gehalten werden.

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Die Wege von Materialeingang zum Mischkanal sind bei den Preeflow-Dispensern strömungstechnisch optimal ausgelegt, teilt das Unternehmen mit. Da unterschiedliche Viskositäten der zu mischenden Materialien zu veränderten Druckverhältnissen im Dispenser führen, verändert sich dadurch auch der Füllgrad der einzelnen Kammern. Und je kleiner das Kanalvolumen und damit auch der Totraum im Dispenser ist (Totraum = Kanalvolumen bis zur Nadel), desto weniger Möglichkeit hat das Dosiermaterial nachzudrücken. Denn weniger Totraum bedeutet auch gleicher beziehungsweise ähnlicher Druck in den einzelnen Dispensern.

Sowohl Strömungsverlauf als auch Toträume beeinflussen die Genauigkeit der Mischung zweier Komponenten. Eine exakte Durchmischung ist bei besonders kleinen Dosiermengen Voraussetzung. Bei einer fehlerhaften oder nicht wiederholbaren Durchmischung kommt es unter Umständen zu Veränderungen in der Reaktionsgeschwindigkeit der Materialien, was sich wiederum negativ auf das Dosierergebnis auswirkt.