Mehr Sicherheit durch robotergestützte Inspektion

Seidenader stellt seine neue robotergestützte Inspektionsmaschine RIM auf der Interpack 2011 in Düsseldorf vor.

04. Mai 2011
Bild 1: Mehr Sicherheit durch robotergestützte Inspektion
Bild 1: Mehr Sicherheit durch robotergestützte Inspektion

Seidenader Maschinenbau hat ein neues System entwickelt zur Inspektion hochwirksamer und zytotoxischer Arzneien, wie sie in der Krebstherapie angewendet werden.

In den letzten 20 Jahren hat die Entwicklung von Krebsmedikamenten große Fortschritte gemacht. Da viele dieser Produkte hochwirksam sind, stellen sie ein Risiko für Mitarbeiter dar, die bei der Herstellung in direkten Kontakt mit ihnen kommen. Die Abfüllung unter Isolatoren ist in der Branche bereits Standard, die Kontrolle der Produkte wird jedoch weiterhin oft manuell durchgeführt.

Die Seidenader RIM wurde speziell entworfen für Kleinstserien, beispielsweise in der Produktentwicklung oder in klinischen Studien, oder für Produkte, bei denen eine automatische Inspektion aufgrund der Beschaffenheit des Produktes oder der benötigten Dokumentation bevorzugt wird.

Das Herz der neuartigen Inspektionsmaschine ist ein sechsachsiger Roboterarm, der Produkt für Produkt von einem Stautisch aufnimmt und nacheinander in die entsprechenden Inspektionsstationen positioniert. Am Ende werden die geprüften Produkte nach Gut und Defekt getrennt.

Drei Inspektionspositionen können mit unterschiedlichen Kamerastationen bestückt werden, wodurch eine große Flexibilität im Hinblick auf Inspektionsansichten und eine höhere Anzahl von Bildern erreicht wird. Die Inspektionsstationen entsprechen denen klassischer Seidenader Inspektionsmaschinen – bei Bedarf können sie jedoch speziell für Isolatorumgebungen angepasst werden und widerstandsfähig gegen Produkte, Reinigungsmittel und neutralisierende Flüssigkeiten ausgeführt werden.