Master-Modus für USB uEye-Kameras von IDS

Höchstmögliche Performance bei getriggerten USB-Kameras

18. Juni 2009

Mit einem neuen Übertragungsmodus baut der Kamerahersteller IDS Imaging Development Systems die Leistung der USB 2.0-Anbindung für seine uEye Kameras deutlich aus. Eine neue Treiber-Software sorgt dafür, dass USB-Kameras im so genannten Master-Modus betrieben werden können. In dieser Betriebsart übernimmt die Kamera die Kontrolle. Dadurch lassen sich bei getriggerten Kameras deutlich höhere Bildraten erzielen.

Die USB-Architektur benötigt bei der Verbindung zweier Geräte mit USB-Schnitt-stelle einen Master, der den Datenverkehr auf dem Bus kontrolliert. Typischerweise ist dies der PC. Peripheriegeräte, also auch Kameras, arbeiten im sogenannten Slave-Modus: Sie können Daten nur dann senden, wenn der Host-PC diese anfordert. Bei der getriggerten Bilderfassung musste eine USB-Kamera bisher vor jeder Aufnahme vom PC in Bereitschaft gesetzt werden.

Der nun verfügbare Master-Modus umgeht diese Einschränkung des USB-Protokolls. Die angeschlossenen Kameras senden in diesem Modus eigenständig Bilddaten zum PC. Bei der extern getriggerten Bildaufnahme wird dadurch eine optimale Ausnutzung der USB 2.0-Busbandbreite in Verbindung mit sehr hohen Bildraten erreicht: Die getriggerte Bildrate liegt nun auf gleich hohem Niveau wie im Live-Modus, bei dem die Kamera ununterbrochen Bilder sendet. Im Area-of-Interest (AOI)-Betrieb, bei dem der Sensor nur einen gewählten Bildausschnitt überträgt, können jetzt auch USB-Kameras mehrere hundert Triggerimpulse pro Sekunde verarbeiten.