Leitungen mit „Germanischem Lloyd“-Zertifikat

Die chainflex Leitungen von igus sind als erste und einzige Leitungen für den dynamisch bewegten Einsatz auf Schiffen und Offshore-Anwendungen in Energieketten von der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft zugelassen worden.

27. Mai 2014
chainflex Leitungen von igus sind als erste und einzige Leitungen für den dynamisch bewegten Einsatz auf Schiffen und Offshore-Anwendungen in Energieketten von der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft zugelassen worden.
Bild 1: Leitungen mit „Germanischem Lloyd“-Zertifikat (chainflex Leitungen von igus sind als erste und einzige Leitungen für den dynamisch bewegten Einsatz auf Schiffen und Offshore-Anwendungen in Energieketten von der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft zugelassen worden.)

Damit auf Schiffen und bei Offshore-Anwendungen Leitungen für bewegte Anwendungen ohne aufwendige und kostenintensive Sonderzulassungen zum Einsatz zu kommen können, haben die igus GmbH und die Germanische Lloyd Klassifizierungsgesellschaft gemeinsam einen neuen Prüfstandard entwickelt und nun insgesamt 328 chainflex Leitungen von igus mit einer Typenzulassung für dauerbewegte Leitungen in e-ketten ausgezeichnet. Damit sind diese die weltweit ersten Leitungen speziell für Anwendungen in Energieketten, die dieses Zertifikat erhalten haben.

Durch den stark gestiegenen Automatisierungsgrad auf Schiffen und in Offshore-Anwendungen in den letzten Jahren ist ebenfalls die Nachfrage nach Energiekettensystemen für diese Branche gestiegen. Um für dieses spezielle Anwendungsgebiet sichere und geeignete Produkte zu liefern, hat die igus GmbH aus Köln in Zusammenarbeit mit der Germanischen Lloyd Klassifizierungsgesellschaft ein neues Prüfverfahren entwickelt und ihre chainflex Leitungen zertifizieren lassen. Das spezielle Wissen der beiden Firmen hat über einen langen Zertifizierungszeitraum von über drei Jahren mit den verschiedensten Untersuchungsbereichen dazu geführt, dass erstmalig ausgewiesene Leitungen für den Einsatz in Energieketten auf Schiffen und Offshore-Anwendungen ausgewiesen wurden.

Typischerweise erteilen Klassifizierungsgesellschaften, wie zum Beispiel der Germanische Lloyd, Zertifikate, die sich an internationale Standards halten. Diese beziehen sich in vielen Fällen, insbesondere bei den Werkstoffen, auf besondere Eigenschaften in Bezug auf Brandverhalten oder andere Anforderungen. Meist sind diese Werkstoffe jedoch gar nicht oder nur bedingt für die Dauerbewegung geeignet. Auch die allgemeinen Aufbaustandards für Leitungen erweisen sich meist als völlig ungeeignet, um diese ständig zu bewegen. Da es keine einheitlichen, internationalen Prüfverfahren für bewegte Leitungen in Energieketten gibt, mussten auch hier neue Lösungen gefunden werden.