Lackieren, auch dort, wo’s eng ist

Roboter Für das Lackieren unter beengten Raumverhältnissen hat ABB Robotics den kompakten Lackierroboter IRB 52 entwickelt.

11. April 2008
Bild 1: Lackieren, auch dort, wo’s eng ist
Bild 1: Lackieren, auch dort, wo’s eng ist

Mit seinen geringen Abmessungen, einer Reichweite von 1,45 Metern und einer Tragkraft von sieben Kilogramm ist er prädestiniert für gewerbliche und industrielle Anwendungen im Maschinen- und Apparatebau – auch für kleine Losgrößen. Einsatz findet er bei Zulieferern der Großindustrie, bei Massenprodukten im Weißwarenbereich oder für alle automatisierbaren Lackierarbeiten. Mit seinem robusten Design empfiehlt sich der IRB 52 für den rauen Einsatz in Lackierkabinen. Er beherrscht laut Hersteller eine Vielzahl von Handhabungsaufgaben und eine breite Palette unterschiedlicher Zerstäuber mit Einzel-, Doppel- oder auch Dreifach-Sprühköpfen für PU-, UV- und wasserbasierte Lacke. Ein wichtiges Talent des Roboters ist die Fähigkeit, sich rückwärts zu neigen. Verbunden mit seinem schlanken Oberarm bietet er die Voraussetzung, zwei Sprühkabinen alternierend zu bedienen. Dadurch können Lackierzellen kleiner ausfallen oder der Anwender kann die Roboterdichte in einer Lackierkabine erhöhen. Je nach Anwendungssituation lässt sich der IRB 52 stehend, hängend oder schräg montieren. Dabei kommt ihm seine geringe Masse zugute, die aufwendige Tragkonstruktionen erübrigt.

Erschienen in Ausgabe: industrial automation/2008