Die Winkelflexibilität trägt dazu bei, dass die Zuhaltung auch in beengten und nicht leicht zugänglichen Bereichen verbaut werden kann. Zudem kann der AZM40 an Standard-40-Millimeter-Profilen ohne Überstand montiert werden.

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„Die Sicherheitszuhaltung entspricht den Anforderungen vieler Anwender, die sich platzsparende Lösungen wünschen, denn der Platzbedarf ist in der Produktion ein entscheidender Kostenfaktor“, sagt Stephan Frick, Produktmanager bei Schmersal.

Trotz der kleinen Bauform verfügt der AZM40 über eine Zuhaltekraft von 2.000 Newton. „Eine Zuhaltung muss so ausgewählt werden, dass sie den zu erwartenden Kräften widersteht. Mit einer Zuhaltekraft von 2.000 Newton ist der Anwender auch im Hinblick auf die normativen Empfehlungen auf der sicheren Seite“, erklärt Frick.

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Dank integrierter RFID-Technologie wird die Codierstufe „hoch“ erreicht, so der Hersteller. Damit biete die Zuhaltung einen erhöhten Manipulationsschutz nach den Anforderungen der DIN ISO 14119.

Das System arbeitet nach dem bistabilen Wirkprinzip: Es behält bei einem Stromausfall die jeweils aktuelle Position bei. Das sorgt in jedem Betriebszustand der Maschine für einen sicheren Betrieb. Auch bei einem Spannungsausfall bleibt die Schutztür bei gefahrbringenden Nachlaufbewegungen weiter zugehalten.

Für Anwendungen mit Personenschutz (Zuhaltung überwacht) werden die Sicherheitsausgänge eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen und die Zuhaltung gesperrt ist. Für Anwendungen mit Prozessschutz kann die Ausführung AZM40B (Betätiger überwacht) eingesetzt werden. Bei dieser Variante werden die Sicherheitsausgänge bereits eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen ist. Das Sperren der Zuhaltung ist bei diesem Gerät nicht zwingend erforderlich, so der Anbieter.

Schmersal auf der SPS: Halle 9, Stand 460