IO-Link kommt im Feld an

Erstmals hat die IO-Link-Community eine notariell beglaubigte Statistik zu der Anzahl der installierten IO-Link-Knoten im Feld in Auftrag gegeben.

13. April 2015

Diese Art der Zählung bewährt sich seit vielen Jahren bereits bei den Profibus & Profinet International (PI)-Technologien wie Profibus, Profinet oder PROFIsafe. Darin wird die Anzahl der verkauften Geräte bei den Mitgliedern jährlich abgefragt.

Das Ergebnis ist beeindruckend: Seit 2009 wurden über 2,19 Millionen IO-Link-Knoten (Stichtag 31.12.2014) im Feld installiert. Dabei reichen die heute bereits umgesetzten Applikationen mit IO-Link quer durch alle Branchen, angefangen bei der Automobil- und Verpackungsbranche über Maschinenbau und Solarindustrie bis zur Glasherstellung, der Produktion von Biogas und in der Holzindustrie.

Diese Zahlen bestätigen den anhaltenden positiven Trend bei IO-Link, der sich nicht nur in der installierten Basis, sondern auch in steigenden Mitgliederzahlen äußert. Die IO-Link-Community hat mittlerweile über 90 Mitglieder, allein in 2014 kamen 17 neue Mitglieder dazu. Dieser Trend hält auch im Jahr 2015 an. Seit Jahresanfang haben sich schon 11 weitere Unternehmen dazu entschlossen, Mitglied zu werden.

Die Gründe für den Erfolg sind vielfältig: Neben der Vereinfachung der Installation, der automatisierten Parametrierung und den Diagnosemöglichkeiten ist es vor allem die Tatsache, dass der Anwender auf ein breites Geräte- und Technologie-Portfolio zurückgreifen kann. Mittlerweile wurde IO-Link in alle am Markt etablierten Feldbussysteme implementiert. Fast alle namhaften SPS-Hersteller haben IO-Link in ihre Systeme integriert. Dabei übernimmt der IO-Link Master die entscheidende Verbindung zwischen den IO-Link Devices und dem Automatisierungssystem. Alle wesentlichen Sensor- und Aktuatortechnologien werden heute bereits mit einer IO-Link Schnittelle angeboten.

Zur Sicherstellung eines qualifizierten Supports existieren fünf Competence Center (drei in Deutschland, eins in der Tschechischen Republik und eins in den USA), in denen die Mitarbeiter nicht nur Anwender und Hersteller zur Technologie beraten, sondern auch Testtools für die Entwicklung von neuen Geräten bereitstellen und bei der Implementierung in die Praxis helfen.