Intuitive Designumgebung

Rslogix 5000 von Rockwell Automation macht auch neue skalierbare Steuerungssysteme fit für kleinere Applikationen

29. Februar 2012

Rockwell Automation stellt die neueste Version seiner Rockwell Software Rslogix 5000 vor, durch die Hersteller und Maschinenbauer, die ein kleineres Steuerungssystem benötigen, das hohe Performance-Niveau eines integrierten Steuerungssystems erhalten. Besonders wichtige Neuerung: Version 20 macht integrierte Achssteuerungs-Funktionen über Ethernet/IP für die Allen-Bradley-Compactlogix-Steuerungsfamilie verfügbar. In Verbindung mit skalierbaren, passend dimensionierten Steuerungssystem-Komponenten können Anwender mit ein und derselben Steuerungsplattform und allgemeiner Nutzererfahrung von 200 bis 10.000 E/A-Punkten skalieren.

Viele Maschinenbauer und Produktionsunternehmen müssen mehrere Steuerungsplattformen einsetzen, um die vielfältigen Anforderungen erfüllen zu können“, kommentiert Reiner Wippermann, Business Manager Integrated Architecture bei Rockwell Automation. „Da einzelne Plattformen unterschiedliche Designumgebungen und Benutzeroberflächen besitzen und auch die Support-Konzepte der Anbieter nicht einheitlich sind, macht das die Sache aber unnötig komplex. Vorausschauende Maschinenbauer und Endanwender benötigen daher eine einheitliche Steuerungs-Infrastruktur, die sich problemlos für die jeweiligen Applikationsanforderungen skalieren lässt.“

Rslogix 5000 v20 stellt eine durchgängige Entwicklungsumgebung für das gesamte Integrated-Architecture-System von Rockwell Automation zur Verfügung. Dazu gehören die kürzlich eingeführte Midrange-Steuerungsfamilie Compactlogix 5370, die PACs der Serien Allen-Bradley Controllogix und Allen-Bradley Guardlogix 5570, der Servoantrieb Allen-Bradley Kinetix 350 mit Ethernet/IP-Anbindung und das analoge Eingangs-Modul Bulletin 1734 Point Guard I/O.

Vielfältige Optionen ermöglichen passgenaue Lösungen, gleichzeitig sind mit den neuen Komponenten Kosteneinsparungen beim Einsatz integrierter Achssteuerung über Ethernet/IP für eine große Bandbreite an Maschinenapplikationen möglich. Zusätzlich zur Unterstützung neuer Hardware verfügt die Software Rslogix 5000 v20 über eine kostengünstige Integrationsmethode mittels elektronischem Datenblatt auf Basis einer einfachen Textdatei. Dies bietet Ethernet/IP-Anwendern mehr Produktoptionen, beschleunigt die Applikationsentwicklung und vereinfacht deren Wartung. Desweiteren wird der Austausch von Geräten erleichtert. Über eine verbesserte Open-Socket-Schnittstelle ist auch die Integration in andere Produkttypen möglich.

Mit dem hinzugekommenen automatischen Gerätetausch für Allen-Bradley Powerflex-755-Antriebe wird der Feldaustausch an einem laufenden System automatisiert. Der Anwender stellt lediglich die Netzwerkadresse ein, dann nimmt das Steuerungssystem sämtliche Konfigurationen für den Austausch des Antriebs vor. Stillstände durch Abschalten des Systems werden dadurch ebenso reduziert wie manuelle Fehler beim Antriebstausch. Die neue Quickconnect-Funktion sorgt überdies für ein schnelleres Hochfahren: Nach dem Einschalten eines Quickconnect-Geräts vergehen nur 100 Millisekunden, bis es am Ethernet/IP-Netzwerk uneingeschränkt verfügbar ist. Dies ist unter anderem in der Robotertechnik, die zügige Werkzeugwechsel erfordert, eine entscheidende Funktion.

Neu an Rslogix 5000 v20 ist auch die Unterstützung für die Sicherheitssteuerungen Guardlogix 5572S und 5573S. Damit wird das Performance-Spektrum der Compactlogix 5570-Steuerungsfamilie auf sicherheitsrelevante Applikationen ausgedehnt. Das jüngst herausgebrachte analoge Eingangsmodul Point Guard I/O stellt einen SIL3-konformen Analogeingang für Point I/O bereit. Darüber hinaus lassen sich mit der Software jetzt mehrere Netzwerke mit Unicast-I/O für sicherheitsrelevante Applikationen abdecken. Die neue Version verfügt über Gleitkomma-Fähigkeiten und bietet eine Reihe von Kontaktplanlogik-Instruktionen, die für den Einsatz bei allen Sicherheits-Aufgaben genehmigt sind.