Interview mit Mathias Stendtke und Roland Lenzing, geschäftsführende Gesellschafter der Pflitsch GmbH & Co. KG

Generation 4.0 am Start Seit knapp hundert Jahren ist der Hückeswagener Mittelständler Pflitsch erfolgreich tätig. Unter Harald Pflitsch wurde das Unternehmen zum Spezialisten für die industrielle Kabelführung und bietet hochwertige Lösungen in den Bereichen Kabelverschraubung und Kabelkanäle. Mit Roland Lenzing (33) und Mathias Stendtke (29) geht jetzt die vierte Unternehmergeneration an den Start und stand uns für ein exklusives Interview zur Verfügung.

24. Oktober 2016

Harald Pflitsch ist dieses Jahr 70 geworden. Er befindet sich nun nach fast 52 Jahren unternehmerischen Wirkens in seinem wohlverdienten Ruhestand. Er hat alle vier Unternehmer-Generationen in unserer fast hunderjährigen Firmengeschichte miterlebt. Leider hat sich sein Gesundheitszustand aufgrund seiner Parkinsonerkrankung etwas verschlechtert. Den Umständen entsprechend geht es ihm aber gut. Seinen Optimismus und Willenskraft konnte er sich erfreulicherweise erhalten.

 

Sie leiten seit mittlerweile einem halben Jahr und in vierter Generation die Geschicke von Pflitsch. Was waren die größten Herausforderungen in diesem Zeitraum, und was beschäftigt Sie aktuell am meisten?

Eine der großen Herausforderungen lag und liegt darin, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den gemeinsam erarbeiteten Zielen für die Zukunft mitzunehmen. Und wir müssen die größte Investition in unserer Unternehmensentwicklung umsetzen – den Bau eines automatischen Kleinteilelagers. Hiermit wollen wir die Flexibilität und die Lieferperformance weiter erhöhen und unser Unternehmen weiter zukunftsfähig machen.

 

Wie gehen Sie vor, wenn Sie bei wichtigen Entscheidungen unterschiedlicher Meinung sind? Inwieweit steht Ihnen Harald Pflitsch beratend zur Seite?

Bei einer Entscheidungen, wer von uns zu einem Kundenbesuch fliegt oder mit dem Auto fährt, haben wir eine Münze geworfen (lacht). Aber Spaß beiseite: Wir reden viel miteinander und werden durch ein erfahrenes Führungsteam unterstützt, das schon unter Harald Pflitsch eingesetzt wurde. Zudem stehen uns langjährige Berater des Unternehmens zur Verfügung. Aber klar, letzten Endes müssen immer wir als Unternehmer die Entscheidung treffen. Harald Pflitsch hat den Übergang in die vierte Generation bereits früh eingeleitet und zukunftssicher vorbereitet. Es wurden im Unternehmen neue Strukturen geschaffen, so dass die Verantwortung, die in den letzten Jahren allein auf seinen Schultern gelegen hat, auf mehrere verteilt wurde. Das kommt uns heute zu Gute.

 

Mit dem Wechsel an der Spitze von Pflitsch „weht ein frischer Wind“ im Unternehmen. Das macht auch der neue Claim „Passion for the best solution“ deutlich. Warum sind Sie nicht bei Ihrem deutschsprachigen Slogan „Kompetenz in Kabelmanagement“ geblieben? Gehe ich Recht in der Annahme, dass Sie sich damit noch internationaler aufstellen?

Vollkommen richtig. Unser klares Ziel ist die stärkere internationale Ausrichtung, die auch von unseren international tätigen Kunden gefordert wird. Zudem sind wir nicht mehr nur „kompetent im Kabelmanagement“, sondern wir entwickeln einzigartige Lösungen für unsere Kunden. Als Dienstleister bieten wir zudem auch einen Service, wenn es um die beste technische Umsetzung geht. Das ist sowohl in unserer strategischen Ausrichtung, als auch in den daraus abgeleiteten Zielsetzungen fest verankert.

 

Wie sieht es folgerichtig mit Ihren Auslandsaktivitäten konkret aus? Welche Ziele und Pläne haben Sie in dieser Hinsicht?

Unser Exportanteil ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und liegt heute bei einem Drittel. In den für uns wichtigen Ländern – das sind heute über 40 – sind wir über ausgewählte Technologiepartner vertreten, die diese Märkte konsequent weiterentwickeln. Dazu wollen wir neue Regionen wie Südafrika und Australien erschließen. Unser Exportanteil wird also weiter wachsen. Dazu werden wir in diesem Geschäftsjahr unsere Exportabteilung verstärken. Mit einer Umstrukturierung werden wir unsere Partner noch stärker unterstützen.

 

Deutsche Geschäftsführer sind im Schnitt um die 50 Jahre alt. Sie gehören also zu den jüngeren geschäftsführenden Gesellschaftern eines Unternehmens in dieser Größe hierzulande. Stellt Sie diese Tatsache nicht zusätzlich vor gewisse Herausforderungen? Und wenn ja, wie begegnen Sie diesen?

Ich habe von einer Untersuchung gehört, nach der die Gruppe der jungen Mittelständler in unserem Alter bei unter 3% liegen soll. Das spricht Bände und wird viele Unternehmen in den nächsten Jahren in Sachen Zukunftsfähigkeit vor große Herausforderungen stellen. „Das haben wir noch nie gemacht“, war bei Pflitsch nie ein Thema. Das haben wir beide in unserem Familienunternehmen von Kind an miterlebt. So haben wir durch die vorherigen Generationen viele Einblicke erhalten und konnten zahlreiche Erfahrungen sammeln, die uns die Arbeit heute erleichtern. Dennoch gibt es täglich neue Herausforderungen, die es zu meistern gilt, aber das ist ja das Spannende an unserer unternehmerischen Tätigkeit. Wir sind beide stolz darauf, so früh Verantwortung übernehmen zu können.

 

Aktuell entsteht bei Ihnen auf dem Betriebsgelände an der Ernst-Pflitsch-Straße gerade ein neues, automatisches Kleinteillager für Kabelverschraubungen. Was erhoffen Sie sich davon?

Damit werden wir unsere Lager- und Raumkapazitäten vervielfachen, um den zukünftigen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich gilt es, durch mehr Automatisierung die Effizienz unserer Abläufe zu steigern, um unseren bereits hohen Lieferservicegrad noch weiter zu steigern. Nicht zuletzt ist Kostenreduzierung unser Ziel.

 

Welche Produktneuheiten werden Sie auf der electronica und zur SPS IPC Drives in diesem Jahr präsentieren, und was ist das Besondere daran?

In diesem Herbst werden wir unsere geteilte Kabelverschraubung UNI Split Gland in neuen Größen vorstellen, ebenso eine Metallvariante in M 25 für höhere mechanische Anforderungen. Neue sind Kabelverschraubungen zur Kombination mit Wellrohren auch im Hygienebereich. Außerdem wird erstmals die blueglobe auch mit einem Mehrfachdichteinsatz zu sehen sein, um mehrere Kabel in einer Bohrung abdichten zu können. Für die Automatisierung interessant ist unser EMV-Baukasten für individuelle Lösungen. Im Bereich Kabelkanal gibt es neue Gitter-Kanal-Varianten, mehr Zubehör und verbessertes Werkzeug. Auch unser Planungstool easyRoute 4.0 wird mit neuen Features zu sehen sein.

 

Die zunehmende elektromagnetische Strahlung und die steigende Empfindlichkeit von Elektronikbauteilen bringt es mit sich, dass immer mehr EMV-Kabelverschraubungen eingesetzt werden. Welchen Anteil nehmen diese Produkte innerhalb des Gesamtvolumens bei PFLITSCH ein, wie stark werden Ex-zertifizierte Kabelverschraubungen nachgefragt, und mit welchen Tendenzen?

Schon in den 1980er Jahren haben wir eine EMV-Kabelverschraubung aus einer streng geheimen Kundenanwendung heraus realisiert. Dieses Produkt haben wir über die Jahre ständig weiterentwickelt mit dem Ergebnis, heute eine breite Palette unterschiedlicher Typen im Portfolio zu haben von der einfachen UNI Entstör, bei der der Kabelschirm auf einen Konus aufgelegt wird bis zur hochwertigen blueglobe TRI, die bis in den Gigahertz-Bereich in Cat. 7A-Anwendungen höchste Dämpfungswerte erreicht. Die wachsende Nachfrage nach kundenspezifischen Lösungen bedienen wir mit unserem EMV-Baukasten. Unsere Kompetenz in diesem Bereich unterstreichen wir mit einem eigens entwickelten Messverfahren KoKeT, das mittlerweile in die IEC-Normung aufgenommen ist.

Ex-zertifizierte Kabelverschraubungen werden nach wie vor im Markt nachgefragt, auch wenn derzeit aufgrund der Veränderungen im Energiebereich beispielsweise in der Öl & Gas-Branche die Nachfrage nach Ex-d-Kabelverschraubungen verhaltener ist. Wir planen dennoch, dieses anspruchsvolle Technologiefeld mit weiteren ATEX-zertifizierten Produkten zu bedienen.

 

Was unterscheidet Pflitsch von seinen Mitbewerbern? Womit grenzen Sie sich in technischer Hinsicht ab? Was sind die Alleinstellungsmerkmale Ihrer Lösungen?

Pflitsch war und ist Trendsetter. Wir haben vor 50 Jahren mit der UNI Dicht die moderne Kabelverschraubung erfunden und damit die verkitteten Stopfbuchsen abgelöst. Der daraus entstandene Systembaukasten mit tausenden kombinierbaren Teilen bietet eine enorme Anwendungsvielfalt. Im Unterschied zu Marktbegleitern mit ihren Krallen- oder Zahnsystemen dichten unsere Kabelverschraubungen mit großflächigen Dichteinsätzen die Kabel schonend ab und erreichen damit höchste Schutzarten, überdurchschnittliche Zugentlastungwerte und eine lange Lebensdauer. Diese Merkmale haben wir auch bei unseren geteilten Systemen umgesetzt, mit denen sich konfektionierte Kabel einfach und sicher installieren lassen. In den 1980er Jahren gelang uns die Markteinführung der Kabelkanäle, die wir heute in verschiedenen Bauformen und Größen anbieten. Wir haben dabei den Kunden und seine Prozessabläufe im Blick und realisieren einbaufertige Baugruppen zum Fixpreis. Das ist ein Beispiel für unsere Handlungsweise, bei der unser Kunde im Mittelpunkt steht. Was braucht er und wie können wir ihm seinen Arbeitsalltag optimieren? Und wir setzen auf höchste Qualität. Oft hören wir: Wenn dieses Problem einer lösen kann, dann Pflitsch.

 

Butter bei die Fische: Kann es in den Bereichen Kabelführung und Kabelverschraubung überhaupt noch echte Innovationen geben?

Na klar! Als aktuelle Beispiele sind geteilte Kabelverschraubungssysteme für konfektionierte Kabel zu nennen. Oder die neue UNI Dicht 2M, die die bekannte Pflitsch-Qualität für Anwendungen mit hohen Stückzahlen wirtschaftlich verfügbar macht. Auch bei den Kabelkanälen wird es weitere Bauformen und Größen geben. Denn gerade in automatisierten Prozessen steigt der Verkabelungsaufwand.

 

Ist denn das Qualitätssiegel „Made in Germany“ heute noch verkaufsfördernd? Gibt es denn keine besseren und pfiffigeren Verkaufsargumente?

Wir erleben, dass „Made in Germany“ im nationalen wie auch im internationalen Bereich nach wie vor ein Gütesiegel ist. Dennoch muss man daneben noch weitere Verkaufsargumente herausstellen wie der hohe Anwendernutzen, ein guter Service oder die schnelle Lieferfähigkeit. Langlebigkeit und Installationssicherheit sind außerdem extrem wichtig für die Anwender unserer Produkte.

 

Womit beschäftigen sich Ihre Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung derzeit?

Die Pflitsch-Geschichte zeigt: Uns gehen die Ideen nicht aus, weil wir uns sehr früh mit Trends beschäftigen und das Ohr am Markt und bei den Anwendern haben. Beispiele sind die steigenden Hygieneanforderungen im Bereich Lebensmittel-, Pharma- und Reinraum-Produktion oder sich ändernde Normen wie der Brandschutz in der Bahntechnik. Das erfordert meist neue Werkstoffe und andere Konstruktionsansätze, die unsere F&E-Experten gemeinsam mit den Produktmanagern finden müssen. Hier sind wir immer mit entsprechenden zertifizierten Lösungen am Ball. Das wird auch so bleiben.

 

In welchem Umfang erhalten Sie Reklamationen und wo treten nach welchen Zeiträumen am häufigsten Probleme auf?

Wir haben uns längst als Qualitätsführer etabliert. In der Praxis bedeutet dies: Wir sorgen für stete Verbesserungen bestehender Produkte und bringen Lösungen erst dann auf den Markt, wenn wir von deren Qualität und Zuverlässigkeit überzeugt sind. Dazu unterhalten wir ein großes Textlabor, dass wir auch Kunden zur Verfügung stellen, um Dinge zu optimieren. Außerdem betreiben wir einen hohen Aufwand, um Produkte international zu zertifizieren. Unsere Reklamationsquote ist daher sehr gering.

 

Gibt es einen aktuellen Anwendungsfall, den Sie hervorheben möchten, weil zum Beispiel technisch besonders innovativ, oder weil der Anwender für Sie ein absolutes Aushängeschild ist?

Im Bahnbereich ist ein Kunde an uns herangetreten, der eine genaue Vorstellung davon hatte, wie seine Kabel in ein Gehäuse einzuführen sind. Als Randbedingungen nannte er uns die Einbaumaße, die Erfüllung der aktuellen Brandschutznorm und der modulare Aufbau. Bis dato hatte der Kunden auf dem Markt kein geeignetes Produkt gefunden. In kurzer Zeit haben wir dem Kunden einen Prototyp einer modularen Flansch-Kabelverschraubungslösung vorgestellt, die heute in Serie ist. Das ist einer unsere Stärken: dem Kunden kurzfristig individuelle Lösungen anzubieten.

 

Worauf sind Sie besonders stolz und warum?

Da in Deutschland nach aktuellen Zahlen rund 80 % der Familienunternehmen die dritte Generation nicht überleben, sind wir besonders stolz, den Übergang in die 4. Generation geschafft zu haben und auf das 100jährige Bestehen unserer Firma zusteuern zu können. Neben der Innovationskraft war immer die Pflitsch-Familie, also die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen, ein Garant dafür, unsere Zukunft gestalten zu können. Das soll auch so bleiben.

  

Eine grundsätzliche Frage: Welche Trends, abgesehen von Industrie 4.0, Energieeffizienz und Miniaturisierung, sehen Sie im Bereich der Automatisierungstechnik?

Zusätzlich zu denen von Ihnen genannten Punkten sehen wir in der Automatisierungstechnik eine Entwicklung hin zur Modulbauweise. Es kommen immer mehr Baugruppen zum Einsatz, die fix und fertig zugeliefert werden. Um deren konfektionierte Kabel einzuführen, werden wir unsere geteilten Systeme weiterentwickeln. Auch ist der vermehrte Einsatz von Sensorik zu spüren, für deren dünne Leitungen wir kleinste Kabelverschraubungen im Programm haben. Und für die empfindlichen Glasfaserkabel zur Übertragung großer Datenmengen sind unsere Kabelverschraubungen mit ihrer schonenden Abdichtung prädestiniert.

 

Sie sind in vielen Branchen aktiv. In welchen davon und in welchen Bereichen sehen Sie die größten Entwicklungspotenziale?

Wir sind derzeit in neun Branchen aktiv, zum Beispiel im Maschinenbau, dem Bereich Elektrotechnik, Elektronik und Energie. Wir sehen auch großes Potenzial in der Bahnindustrie und Lebensmittelindustrie, da weltweit die Bevölkerungszahlen zunehmen und auch die Schwellenländer in Infrastrukturprojekte und in Maschinen und Anlagen zur Lebensmittelverarbeitung investieren müssen. Ebenso interessant ist die Telekommunikation, gerade jetzt bei der Umstellung auf die nächste Systemgeneration. Hier sind wir mit Lösungen bei den Herstellern präsent.

 

Wie entwickelt sich Pflitsch wirtschaftlich und wie sehen Ihre Ziele für die kommenden zwölf Monate und darüber hinaus aus?

Unser Unternehmen entwickelt sich wirtschaftlich seit Jahren positiv. Für die nächsten zwölf Monate und darüber hinaus haben wir einen detaillierten Plan mit konkreten Zielsetzungen erstellt, den wir konsequent umsetzen. Derzeit lassen sich die Folgen des Brexit, der Vorgänge in der Türkei und der Flüchtlingskrise nicht abschätzen. Bei Bedarf werden wir hier unsere Zahlen entsprechend anpassen. Kurzfristig rechnen wir mit einem Wachstum im einstelligen Bereich. Langfristig werden wir uns mit neuen Produkten und Branchenlösungen, aber auch durch Optimierung der Abläufe sowie Investitionen in Maschinen und Gebäude weiter nach vorne entwickeln, was zur Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen wird.

 

Pflitsch beschäftigt derzeit rund 250 Mitarbeiter. Wie gestaltet sich die Situation mit dem Nachwuchs – Stichwort „Fach- und Führungskräftemangel“?

Auch wenn Hückeswagen nur ein beschauliches Örtchen mit 15.000 Einwohnern ist, haben wir es immer geschafft, ausreichend Fach- und Führungskräfte für uns zu gewinnen. Regional sind wir bestens bekannt als zukunftsorientierter, attraktiver Arbeitgeber. Bereits zum 4. Mal hat uns die Hertie-Stiftung als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten in der Region und die Unterstützung des Hückeswagener Berufskollegs bringen uns früh mit Fachkräften zusammen. Und mit sportlichen Events wie in diesem August mit dem Segwaypolo-Turnier sorgen wir für ein positives Image. Natürlich haben wir auch ein Personalentwicklungsprogramm ins Leben gerufen.

 

Was treibt Sie an? Womit kann man Sie begeistern?

Mathias Stendtke: Ich begeistere mich für neue technische Ideen und Konzepte. Besonders wenn es darum geht, gemeinsam mit anderen etwas zu entwickeln, Synergien zu nutzen. Sobald der Funke übergesprungen ist, beschäftige ich mich intensiv mit den neuen Themen und unterstütze, wo es nur geht.

Roland Lenzing: Besonders interessieren mich technische Innovationen und die kreativen Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf Reisen spüre ich gerne Dinge auf, die nicht alltäglich sind. Das ist wohl das Erbe von Harald Pflitsch, der aus Entdeckungen manche Anregungen für das Unternehmen gemacht hat.

 

Um Sie als Menschen (noch) besser kennenzulernen: Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit? Welche Besonderheiten können Sie über sich erzählen? Was zeichnet Sie aus?

Mathias Stendtke: Neben Zeit mit meiner Familie und Freunden fahre ich gerne bei uns im Bergischen Land, unserer Heimatregion, Fahrrad und gehe schwimmen. Außerdem mache ich gerade einen Tauchschein. Geplant ist auch ein Segelschein. Und ich engagiere mich im Stadtmarketing.

Roland Lenzing: Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Frau beim Wandern oder Radfahren in unserer Region. Sofern es die Zeit erlaubt, treffe ich mich mit Freunden - auch zu Gesellschaftsspielen oder Schach. Darüber hinaus bilde ich mich sehr gerne autodidaktisch weiter und engagiere mich als Nachfolger von Harald Pflitsch beim Berufskolleg Hückeswagen.

Erschienen in Ausgabe: 06/2016