Am Stand des Unternehmens können Besucher diese anhand praxisnaher Einsatzszenarien erleben. Sie erfahren, wie sich Flexibilität und Produktivität mithilfe neuer Technologien und Systeme optimieren lassen. Innovative Robotik, Cobots, KI-Lösungen und Bild-Anwendungen unterstützen menschliche Mitarbeiter dabei, harmonischer, effizienter, nahtloser und kostengünstiger mit Maschinen zusammenzuarbeiten, so der Hersteller. Grundlage sei Omrons Konzept „Innovative-Automation”, das intelligente, integrierte und interaktive Ansätze miteinander verbinde.

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Auf der Messe stellt das Unternehmen verschiedene Lösungen vor. Darunter ist zum Beispiel das Cell-Line-Control-System, eine neue Produktionslinie, bei der Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten. In dieses neue Produktionslinienkonzept sind sowohl Robotik und KI als auch 3D-Vision-Technologie integriert.

Dabei zu sehen ist eine Produktionslinie, die die Multiprodukt-Herstellung in kleinen Mengen flexibel und effizient realisiert. Die Linie zeigt, wie Unternehmen die Effizienz von Fertigungsprozessen durch das Zusammenspiel von Mensch und Maschine steigern. Etwa durch mobile und kollaborative Roboter (Cobots), die bei Montage-, Maschinenpflege- und Inspektionsaufgaben kooperieren.

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Das Unternehmen nutzt hier zudem Künstliche Intelligenz, um das Fachwissen und Know-how qualifizierter Techniker nachzubilden, und präsentiert eine Technologie, um Anomalien während der Produktion zu erkennen: In jedem Schritt des Herstellungsprozesses unterstützen Sensoren und automatisierte visuelle Werkzeuge die Fertigungslinie, um die Qualität zu verbessern und die Mitarbeiter zu schulen. Fehler oder übersprungene Schritte werden in Echtzeit erkannt.

Als weitere Lösung wird eine flexible Hochgeschwindigkeits-3D-Kommissionierung (Bin Picking) am Stand zu sehen sein. Diese Anwendung zeigt laut Omron, wie Unternehmen anstrengende Beladungsaufgaben bei bereits vorhandenen Linien automatisieren können, um Rückenprobleme und andere Verletzungsrisiken für Mitarbeiter zu reduzieren und gleichzeitig die Produktivität um bis zu 20 Prozent zu verbessern. Dank einer 3D-Vision-Kamera, die direkt auf dem Arm des TM-Cobots von Omron montiert ist und durch die Bewegung der Kamera zur Beseitigung von toten Winkeln lasse sich die Kommissionierung vieler Teile vereinfachen.

Außerdem zeigt der Anbieter in Hannover auch seine Defect-Detection-Technologie, die Fehler durch Nachahmung „menschlichen Feingefühls“ und „Expertenerfahrung“ erkennt, um Produktprüfungen in der Fertigungsstätte zu automatisieren. Diese KI-Funktion ergänzt das Omron-Bildbearbeitungssystem „FH-Serie“ und soll ab Frühjahr 2020 erhältlich sein.

Omron auf der Hannover Messe: Halle 9, Stand F24