Intelligent und modular

Bearbeitungszelle - Wer heute wirtschaftlich produzieren möchte, stellt seine Fertigung so flexibel wie möglich auf. Eine standardisierte, modulare Plattform vereinfacht die Digitalisierung der Produktionsabläufe – Zeltwanger macht es mit X-Cell vor.

02. Mai 2019
Intelligent und modular
Kompakt und attraktiv – die X-Cell von Zeltwanger. (Bild: Zeltwanger)

Variantenvielfalt, kleinere Serien und immer kürzere Produktzyklen – zukunftsfähige Automationslösungen zeichnen sich mittlerweile durch höchste Anpassungsfähigkeit aus und müssen noch weitere Mehrwerte bieten. Mit der X-Cell versucht Zeltwanger richtungsweisende Maßstäbe zu setzen. Das Maschinenkonzept im kompakten Design ist auf Kernprozesse wie Laserschweißen, Laserbeschriften und Dichtheitsprüfung respektive Werkzeugmaschinenbeladung ausgelegt und individuell erweiterbar.

Aufgrund ihres modularen Aufbaus gelingt die Anpassung der Bearbeitungszelle an Werkstückgrößen oder Prozessanforderungen mühelos. Darüber hinaus ist die X-Cell als Stand-alone-Lösung denkbar, lässt sich aber auch problemlos in bestehende Produktionsanlagen integrieren respektive mit weiteren X-Cells im Rahmen einer Insel-Architektur verbinden.

Interessant ist die hochmoderne, roboterbasierte X-Cell für verschiedene Branchen, von Maschinenbau über die Automotivbranche und Medizintechnik bis hin zur Steuer- und Regelungstechnik. Den individualisierten und vielfältigen Montageprozessen folgt die Qualitätssicherung. Dafür können unterschiedliche Kontrollarten eingerichtet werden – allen voran die Dichtheitsprüfung, daneben aber auch die mechanische Prüfung, elektrische Prüfung, Funktionsprüfung oder Kameraprüfung.

Automation, Laser und Dichtheit

Mit ihrer laserdichten Architektur ist die Bearbeitungszelle zudem das ideale Gerät für Laserschweißprozesse. Ein Vorsprung, den man auch für die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Trumpf nutzt. Seit längerer Zeit ist die Kooperation zwischen den beiden Firmen eng, denn Zeltwanger bietet mit der X-Cell das ideale Gerät für den Einsatz von Trumpf-Lasern. Dabei ist gerade die Verbindung der Arbeitsschritte Laserschweißen und Dichtheitsprüfung in der X-Cell weltweit einzigartig.

»Die Kombination von Automation, Laseranwendungen und Dichtheitsprüfung, wie wir sie bieten, stellt in der Branche ein Alleinstellungsmerkmal dar«, so Jaro Zeltwanger, Geschäftsbereichsleiter von Zeltwanger Automation. Nach jedem Schweißvorgang wird direkt auf Dichtheit geprüft. Gerade im Bereich E-Mobilität, beispielsweise bei der Herstellung von Batterien und der Ausrüstung von Elektromotoren, hat Zeltwanger die Nase im Wind.

Ganzheitlicher Ansatz

Doch nicht nur die X-Cell zeigt, dass das Unternehmen die Herausforderungen der Industrie erfolgreich im Blick hat. Als Kompetenzträger im Bereich der Dichtheitsprüfung bietet Zeltwanger zuverlässige Lösungen für jede Prozessanforderung in beliebiger Automationstiefe und lebt einen ganzheitlichen Ansatz.

»Erfolgreiche Dichtheits- und Funktionsprüfung benötigt nicht nur eine ideale Geräteausstattung, sondern ein perfekt abgestimmtes Gesamtsystem«, davon ist Andreas Baur, Geschäftsbereichsleiter von Zeltwanger Dicht- heits- und Funktionsprüfung, überzeugt. So bietet das Tübinger Unternehmen neben High-End-Prüfgeräten umfassende Lösungen im Bereich der Analyse, der Adaption, der Automation, des Services und des Wissenstransfers.

Zeltwanger arbeitet seit Jahren an neuen Automationslösungen für jede Prozessanforderung. »Innovative Lösungen zu schaffen, das treibt uns jeden Tag an«, so Zeltwanger. Mit dem modularen Maschinenkonzept X-Cell WB für Werkzeugmaschinenbeladung hat das Tübinger Unternehmen eine weitere Rundum-sorglos-Lösung für die Produktion der Zukunft im Gepäck. Mit der X-Cell WB steht ein intelligentes, modulares System zur Verfügung, das sich flexibel auf unterschiedlich große Werkstücke anpasst, das leicht zu bedienen ist und das sich anwendungsspezifisch konfigurieren lässt.

Ideale Werkzeugmaschinenbeladung

Die frei stehende Handling-Zelle ist passend für die meisten Werkzeugmaschinen und lässt sich dank smarter Architektur schnell und unkompliziert integrieren. Die Software ermöglicht neben der Auftragsverwaltung, für die nur Konfigurierkenntnisse benötigt werden, auch selbsttätige Umrüstvorgänge bei Werkstückwechseln.

Aufgrund standardisierter Trays sind die zu bearbeitenden Werkstücke für den Roboter in Zuführung und Ablage leicht zu handeln. Über die Eingabe von wenigen Konfigurationsschritten wird ein Auftrag eingerichtet. Die Anzahl der pneumatischen Schubladen ist dabei je nach Anforderung definierbar. Während ein Werkstück bearbeitet wird, kann man den Roboter mit anderen Aufgaben beschäftigen, zum Beispiel mit der Laserbeschriftung.

Bearbeitung ohne Umrüstung

Dank der Wendeeinheit ist die Bearbeitung ohne Umrüstung der sechsten Seite möglich. So lässt sich die X-Cell WB 24 Stunden an sieben Tagen die Woche einsetzen – an mehreren Maschinen gleichzeitig. Damit bietet Zeltwanger Unternehmen die Möglichkeit, durch automatisierte Produktionsschritte konkurrenzfähig zu bleiben.

Zeltwanger ist vom 7. bis 10. Mai auf der Control 2019 in Stuttgart. In Halle 4, Stand 4108 stellt das Unternehmen seine Lösungen im Bereich Dichtheitsprüfung und Qualitätssicherung für die Industrie 4.0 vor. Die X-Cell findet man nebenan auf The Battery Show an Stand 640.

Control: Halle 4, Stand 4108

Erschienen in Ausgabe: 03/2019
Seite: 22 bis 23