Input aus der Maschine

Balluff zeigt auf der SPS unter anderem, wie sich die Anlagen-Produktivität durch vorausschauende Planung von Wartung und Instandhaltung steigern lässt. Basis dafür sind intelligente Sensoren, die den erforderlichen Input direkt aus der Maschine liefern.

04. November 2019
Input aus der Maschine
Interessantes werden die Besucher der SPS auch im Safety-Portfolio von Balluff finden. (Bild: Balluff)

Auf dem Stand zu sehen sein wird zum Beispiel der neue multifunktionale Condition Monitoring-Sensor BCM des Herstellers. Anlagen- und Maschinenbetreiber erhalten eine kompakte und auch leicht nachzurüstende Lösung für die kontinuierliche Zustandsüberwachung und das automatisierte Monitoring von Grenzwerten, so das Unternehmen. Sie erfasst unterschiedliche physikalische Größen wie Vibration, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Magnetfeld und verarbeitet diese direkt on board.

Auf Basis dieser Zustandsdaten lassen sich Anomalien frühzeitig erkennen, Wartung- und Instandsetzung vorausschauend planen und somit ungeplante Stillstände vermeiden. IO-Link als Kommunikationsprotokoll ermöglicht eine einfache und flexible Parametrierung. So kann die Auswertung im Sensor auf jede Applikation abgestimmt werden.

Zu sehen sind auch Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle, die gemäß dem Smart Sensor Profil 2.0 entwickelt wurden. Sie weisen eine einheitliche Datenstruktur auf und lassen sich auch ohne IODD-Gerätebeschreibung in vorhandene Systeme integrieren oder auch austauschen. Darüber hinaus bieten sie verschiedene vordefinierte Funktionen zur Verbesserung präventiver Wartungsstrategien. Das neue Magnetfeld-Positionsmesssystem BMP und das Wegmesssystem BML SL1 sind Beispiele dafür.

Wer denkt Machine-Vision-Lösungen sei ein Buch mit sieben Siegeln, das immer nur von Experten angegangen werden kann, der kann sich auf dem Stand laut Unternehmen vom Gegenteil überzeugen. Man zeige mit seiner neuen Bedienoberfläche BVS-Cockpit, dass das Gros der Aufgaben auch einfacher zu lösen sei.

Vorgestellt wird auf der Messe auch die neue Version 2.0. von Easy Tool-ID. Die Einstiegslösung in das automatisierte Werkzeugmanagement nutzt RFID und ist ohne Eingriff in die Werkzeugmaschine nachzurüsten.

Mold-ID von Balluff macht mittels Industrial RFID den Einsatz von Spritzgießwerkzeugen rückverfolgbar, gewährleistet deren optimale Auslastung und unterstützt die zustandsbasierte Instandhaltung. Mit der neuen Systemlösung Connected Mold-ID lassen sich mehrere Mold-ID-Systeme auch werksübergreifend miteinander vernetzen, die Daten der Spritzgießwerkzeuge in einer zentralen Datenbank erfassen und über eine Browserapplikation visualisieren. Angezeigt werden unter anderem der Werkzeugbestand, Werkzeugdetails, die Historie sowie der Zustand jedes einzelnen Mold-ID-Systems.

Balluff auf der SPS: Halle 7A, Stand 303