Individuell mit Standards

Arbeitsplätze Hochproduktive Montage muss unabhängig sein von der Losgröße und flexibel auf Varianten reagieren. Um Zeit- und Kostendruck zu begegnen, liegt der Anwender mit einem halbautomatischen Montagekonzept meistens richtig.

28. Februar 2008

In der Montage gilt es, die vorhandenen Arbeitsplätze vielseitig zu nutzen. Sovella, ehemals GWS-Systeme, stellt solche Arbeitsplätze her und bietet dem Anwender mit Multiline das passende Konzept. Ihr Grundbaustein, das Multiline-Transfersystem, verbindet die einzelnen Arbeitsplätze laut Hersteller besonders benutzerfreundlich und ergonomisch. Im Hinblick auf Investitionen lässt sich Multiline in bestehende Sovella-Systeme integrieren und dank Baukasten schneller umrüsten und den innerbetrieblichen Abläufen und räumlichen Gegebenheiten sehr schnell anpassen. Multiline-Elemente gibt es als gerade Transferstrecke, Ecke, Kurve, T- oder X-Kreuzung oder speziell nach dem Wunsch des Kunden. Unabhängig davon lassen sich produktspezifische Inseln für die auftragsorientierte Montage ebenso installieren wie von außen kommende Strecken, die das benötigte Montagematerial in einer oder mehreren Ebenen zuführen. Dank dieser Flexibilität wird der Produktionsfluss transparenter, es befinden sich nur Komponenten und Teile im Umlauf, die am jeweiligen Arbeitsplatz wirklich benötigt werden.

Hohe Tragkraft

Auf den modularen Transferstrecken verfahren Standardwerkzeugträger von 300 x 300 oder 450 x 450 Millimeter, wahlweise in Rechteckform oder als Komponententräger in anwenderbezogenen Größen. Die Tragkraft des Multiline-Systems beträgt beim kleineren Werkzeugträger mehr als 70 Kilo. Es ist möglich, Trägerpaletten oder Behälter auszuschleusen, parallele Strecken in der Richtung zu ändern oder Baugruppen mit weniger Arbeitsinhalten zur nächsten Arbeitsstation zu transportieren. Dabei sind die einzelnen Module so in die Tischplatten integriert, dass keine Kanten oder Führungselemente die Mitarbeiter an ihren Montagearbeitsplätzen behindern. Mithilfe der »Durchgangsfunktion« der Transferstrecken lassen sich Teile der Transferstrecke an optional festzulegenden Stellen für den Durchgang der Mitarbeiter manuell hochklappen. Der Orts- und Richtungswechsel der Werkzeugträger geschieht durch einfaches Anschieben. Die leichtgängigen Transporteinheiten werden dann durch mechanische oder pneumatisch betätigte Stopper zum Halten gebracht. Wahlweise liefert Sovella die Transferstrecken ganz oder sektionsweise mit Neigung, die Schwerkraft leitet dann die gewünschte Bewegung ein. Um dem Anwender schon in der Planungsphase die notwendige Sicherheit für die Entscheidungsfindung zu bieten, unterhält Sovella in Raunheim bei Frankfurt ein Informationszentrum, in dem verschiedene Montagearbeitsplätze und manuelle Transfersysteme aufgebaut sind. Ergänzt durch Transport- und Materialbereitstellungswagen, Durchlaufregale oder Handhabungseinrichtungen kann der Interessent seinen Montagearbeitsplatz vor Ort in einer fertigungsnahen Ausführung bewerten und auf die Effektivität des späteren Einsatzes hin überprüfen.

Fakten

Das Multiline-System

- Einheiten von 500 bis 2.500 Millimeter Länge und 600 oder 750 Millimeter Breite

- Standardwerkzeugträger in Größen von 300 x 300 und 450 x 450 Millimeter, wahlweise rechteckig oder

als anwenderbezogene Komponententräger

- Elemente als gerade Transferstrecke, Ecke, Kurve, T- oder X-Kreuzung oder nach speziellen

Kundenwünschen gefertigt

- Tragkraft bis 70 Kilogramm

Erschienen in Ausgabe: 01/2008