19. FEBRUAR 2019

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Weltweit wirksam warten


Titelgeschichte

Fernwartung. Von analog bis wireless reichen die Arten der Verbindung zur Ferndiagnose von Maschinen und Anlagen. Der Trend geht dabei in Richtung Internet. Die Kosten sind in jedem Fall überschaubar.
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Mit der steigenden Leistungsfähigkeit von Maschinen und Anlagen nimmt auch ihre Komplexität kontinuierlich zu. Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen in ihnen installierten Systeme ist der Anlagenbetreiber daher im Störungsfall häufig nicht in der Lage, den Fehler zu diagnostizieren, geschweige denn zu beheben. Hier sind die Spezialisten des Systemlieferanten gefragt, die über das entsprechende Know-how verfügen.

Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Globalisierung sowie des wachsenden Zeit- und Kostendrucks besteht eine weitere Herausforderung darin, den Service weltweit zeitnah bereitzustellen. Denn für den Betreiber stehen die Produktivität und damit die Verfügbarkeit seiner Maschine oder Anlage im Vordergrund, weshalb der Servicegrad des Systemlieferanten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wer Anwendern geeignete Fernwartungskonzepte zur Reduzierung oder gar Verhinderung von Stillstandszeiten anbieten kann, der verschafft sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil – und schont seine eigenen Ressourcen.

Soll der Fernzugriff auf die Anwendung über ein analoges Modem erfolgen, reicht das klassische Telefonnetz aus, um die temporäre Verbindung durch Anwahl einer Telefonnummer herzustellen. Der Vorteil: Ein Analognetz gibt es in jedem Land der Welt. Sofern es sich um kleinere Fernwartungsaufgaben wie das Auslesen eines Fehlerspeichers oder das Beheben eines Programmfehlers handelt, ist dieses Verfahren noch immer die einfachste und preiswerteste Methode.

Die Übertragungsrate ist zwar auf 33.600 Bit pro Sekunde beschränkt, aber für die meisten Anwendungen vollkommen ausreichend. Zum Einsatz kommen hier industrielle Modems mit internationaler Zulassung sowie Passwortschutz für den sicheren Zugriff durch autorisierte Personen. Weitere Sicherheit resultiert aus der systembedingt geschlossenen Punkt-zu-Punkt-Verbindung der beiden Modems über das Telefonnetz.

Maschinen ohne Festnetzanbindung, schwer zugängliche Anlagen und mobile Applikationen lassen sich über das GSM-Mobilfunknetz drahtlos kontaktieren. Im Gegensatz zu UMTS (3G) sind GSM-Netze weltweit verfügbar und haben aufgrund ihrer erzielbaren Reichweite zudem eine bessere Flächenabdeckung.

Industrielle Quadband-Modems unterstützen die vier GSM-Frequenzbänder und sorgen daher mit Ausnahme von Japan und Südkorea in allen Ländern für eine sichere Verbindung. Zum Betrieb des GSM-Modems benötigt der Anwender die aus Mobiltelefonen bekannte SIM-Karte, welche für die Übertragung eingehender Daten freigeschaltet sein muss.


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