22. JANUAR 2019

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Bauteil ruft Hilfe


Titelgeschichte

Energieführungen - Industrie 4.0 einfach machen – die Isense-Familie von Igus zeigt, wie mit intelligenten Kunststoff-Lösungen die Anlagenverfügbarkeit erhöht und die Kosten gesenkt werden können. Um die Daten der Sensoren optimal in das Wartungskonzept und die Instandhaltung einzubinden, bietet das Unternehmen vier verschiedene Systeme der Integration für unterschiedliche Anforderungsprofile.
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Politik und Unternehmen suchen noch mehr oder weniger eifrig und heftig nach trennscharfen sprachlichen Grenzen zwischen »Digitalisierung«, »Internet der Dinge«, »Industrie 4.0« und »smarter Produktion«. Währenddessen verrichten Roboter dank Deep Learning in der Produktion bereits jetzt ziemlich komplexe Aufgaben. Tablet, iPad & Co. gehören inzwischen nahezu zur Grundausstattung jedes Projektleiters und Instandhalters – auch bei Igus.

Charakteristisch für all diese Themen sind eine rasante Entwicklung und ein exponentielles Wachstum: Die Praktiker arbeiten noch an der Umsetzung in der Industrie, während in Softwarelaboren bereits neue, noch bessere Lösungen entstehen. Begonnen hat die Digitalisierung mit einer Idee, die als »Internet der Dinge« (IoT) bekannt wurde und die in einer globalen Infrastruktur physische und virtuelle Gegenstände miteinander vernetzt.

Einfaches Beispiel: Eine Druckerpatrone neigt sich dem Ende zu, und mit zwei Mausklicks stellt man sicher, dass Ersatz geliefert wird. Komplexere Lösungen finden sich heute im sogenannten Smart Home. Wenn beispielsweise ein Heizungsthermostat während des Betriebes mehr und mehr aus den Temperaturvorlieben seiner Nutzer lernt und die Temperatur irgendwann entsprechend selbst regelt, ist Heizen nicht nur intelligent, sondern auch günstiger. 

In der Industrie beschreibt das industrielle Internet der Dinge die Digitalisierung. Ziel ist es, die Vernetzung von Produktionssystemen, Produkten und Menschen, Produktion oder Distribution effizienter zu gestalten. Demnach kommunizieren Maschinen miteinander und tauschen Informationen über Status, Werkstücke und mögliche Fehlermeldungen aus. Daraus hat sich der Begriff der »Smart Factory« etabliert. 

Deren Bedeutung für Mensch und Maschine gleicht einem Quantensprung – vergleichbar mit Erfindung und Einsatz der ersten Dampfmaschine in der Industrie, die rückblickend als Industrie 1.0 bezeichnet wird. Aktuell stecken wir mitten in der 4. industriellen Revolution, die dank großer Datenmengen zur weiteren Entwicklung der Smart Factory beiträgt. Big Data – weltweit in Unternehmen gesammelt – wird als »Lernstoff« für neuronale Netze benutzt. Verbaut in Computern, lernen diese inzwischen so gut wie der Mensch. Das Ergebnis: selbstlernende Bildverarbeitungssysteme, intelligente Roboter und autonome Fahrzeuge, die vor allem im industriellen Umfeld die Arbeit verändern. 


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Ausgabe:
aut 07/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Igus GmbH
Bild: Igus GmbH
Bild: Igus GmbH
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