22. JANUAR 2019

zurück

kommentieren drucken  

Touch the automation


Titelgeschichte

Scara-Roboter - Um beim Robotereinsatz schnell in den automatisierten Betrieb und damit in den profitablen Bereich zu kommen, soll die Bedienung so einfach wie möglich sein. Und dazu gehört heute auch die Dateneingabe und Steuerung via Tablet. Zur automatica stellt Fanuc eine Kombination von Scara-Roboter und Tablet-Steuerung vor.
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3 4  

Schon immer sollen Roboter die Arbeit erleichtern. Das ist nicht erst seit dem Aufkommen kollaborativer Roboter so. Nun aber kommen die Steuerungen auf den Prüfstand. Das Set-up und die Bedienung eines Roboters sollten im Prinzip nicht schwerer sein als die Bedienung eines Smartphones – auch auf Fabrikebene, nicht nur im Labor. Fanuc zeigt auf der automatica einen Weg zu diesem Ziel. Denn eines der Highlights in München sind die neuen Scaras und deren Bedienung via Tablet.

»Leicht« werden das Set-up und die Programmierung eines Fanuc-Roboters im wahrsten Sinn des Wortes, denn ein handelsübliches Tablet kann das traditionelle Teachpanel als Userinterface ersetzen. »Einfach« wird die Programmierung mit der iRProgrammer-Oberfläche. Mit einem solchen Interface ist das Einrichten eines Roboters nicht aufwendiger als die Bedienung eines Smartphones.

Dabei ist die Programmierung webbasiert; eine PC-App ist nicht erforderlich. Der Zugriff auf den iRProgrammer erfolgt über gängige Webbrowser wie Safari oder Chrome, um nur zwei Beispiele zu nennen. Jeder Roboter erhält eine IP-Adresse im firmeneigenen Netzwerk und ist damit eindeutig zu erreichen. Dies kann über jedes HTML5-fähige Gerät erfolgen. Auch hinsichtlich der Zertifizierung hat Fanuc auf den weltweiten Einsatz geachtet. Der Controller R-30iB Compact Plus unterstützt sowohl die CE- als auch die NRTL-Kennzeichnung.

Vertrauter Anblick

Die Menüoberfläche bietet den gewünscht vertrauten Anblick. Das Menü enthält eine übersichtliche Verzeichnisstruktur mit »one click set-ups« für alle wichtigen Funktionen, wie sie dem erfahrenen Programmierer ohnehin schon bekannt sind.

Je nach Bedarf lassen sich mehrere Fenster öffnen und beispielsweise Text-Editor und Instruktionen nebeneinander anzeigen. Jede Achse kann getrennt über Touch-Eingaben oder per Dateneingabe in der entsprechenden Programmzeile verfahren werden.

Die Steuerung wurde um zwei Features verbessert. So gibt es in der Sicherheitssoftware »Dual Check Safety« (DCS) zusätzliche Funktionen, die die Einrichtung definierter Sicherheitsbereiche einfacher machen. Zudem hat das Programmierhandgerät jetzt die grafische, intuitiv zu bedienende Oberfläche iHMI. Feldbusanbindung und integrierte Sicherheitsfunktionen gehören selbstverständlich zur Serienausstattung. Diese Steuerung und Bedienung lässt sich sehen – nämlich, wenn der SR-3iA auf der automatica in einer kompakten Highspeed-Anlage seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellt. Systemintegrator ASA geht dabei über branchenübliche Konfigurationen hinaus und zeigt mit drei Scaras in einer Anlage Produktlageerkennung, Produktausrichtung, positionsgenaue Produktablage und das individuell gesteuerte Ausschleusen der Produkte. Eine wichtige Rolle spielen dabei das Visionsystem iRVision und die Fanuc eigene Line-Tracking-Software. Clou der Anlage sind jedoch Steuerung und Bedienung über ein Tablet und die iRProgrammer-Oberfläche. Als Steuerung dient der neue R-30iB-Compact-Plus-Controller.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3 4  
Ausgabe:
AUT AM 01/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Fanuc Deutschland GmbH
Bild: Fanuc Deutschland GmbH
Bild: Fanuc Deutschland GmbH
Bild: Fanuc Deutschland GmbH

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren...

ZVEI-Studie über Systemvergleich der Ethernet- Kommunikationskonzepte für die Automation industrieller Anlagen

ZVEI-Studie über Systemvergleich der Ethernet- Kommunikationskonzepte für die Automation industrieller Anlagen

Der Fachverband AUTOMATION im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e. V. hat gemeinsam mit dem Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg (ifak) eine vergleichende Studie „Ethernet in der Automation“ erstellt. » weiterlesen
Express macht Daten Dampf

Express macht Daten Dampf

Framegrabber - Mit PCI Express (PCIe) hält ein neues Bussystem Einzug in die PC-Industrie. Was bringt diese Entwicklung für die Bildverarbeitung? » weiterlesen
Schubert zeigt TLM in Paris

Schubert zeigt TLM in Paris

Mit der TLM-Toploading-Verpackungsmaschine präsentiert sich die Gerhard Schubert GmbH in diesem Jahr auf der Emballage in Paris. » weiterlesen
Q - ein schneller Denker

Q - ein schneller Denker

SPS - „Parallelen zu Q - dem genialen Erfinder bei James Bond sind rein zufällig“, versichert Jürgen Paland, der verantwortliche Produktmanager bei Mitsubishi in Ratingen. Sicher ist, daß Q - gesprochen »kju« - aus Japan stammt, bedeutend jünger ist, es in Sachen Automatisierung mit dem Tüftler von 007 aufnimmt und innovative Multiprozessor-Technik für industrielle Automatisierungskonzepte bietet. Im Gegensatz zur bisherigen Modular-SPS-Baureihe des Hauses bringt Q bis zu vier CPUs unter einen Hut. Die Integration von Motion Controller und IT-Technik sowie eine volle Online-Change-Funktionalität sind in weiter reduzierter Baugröße inklusive. » weiterlesen
Flexible Anlagen für Verpackung und Montage

Flexible Anlagen für Verpackung und Montage

Verpackungsmaschinen - Die Vielseitigkeit seiner Hochgeschwindigkeitsanlagen demonstriert der Verpackungsmaschinenspezialist Paal auf der Automatica: » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben