19. FEBRUAR 2019

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Sanfter Transport Headline


WTS

Energieeffizienz, Materialschonung, Qualitätssicherung und Arbeitsschutz – die Antriebstechnik Stein Softmove setzt neue Maßstäbe in der Wirtschaftlichkeit beim Transport von Werkstückträgern.

Mit den steigenden Anforderungen an den Materialfluss in der Produktions- und Montage- Automatisierung verbinden sich mehr als Aspekte wie kontinuierliche Material-Bereitstellung und möglichst niedrige Investitions- sowie Betriebskosten. Besonders gilt dies für Material-Förder- oder Werkstückträger-Transportsysteme, die nach dem Einschalten einfach den ganzen Tag über durchlaufen und doch oft nichts zu transportieren haben.

Das mag zunächst banal klingen, spiegelt aber die betriebliche Realität wider. Dass solche Förder- und Transportsysteme zudem zigtausendfach im Einsatz sind und durchaus als robust sowie praxiserprobt gelten, ist wohl auch unbestritten.

Mit dem Dauerlauf gehen jedoch eine erhöhte Geräuschkulisse, unnötiger Verschleiß, ein rauer Umgang mit dem (aufstauenden) Transportgut und schließlich eine relative Unflexibilität einher. Weitere Kritikpunkte bei den klassischen Förder-, Transport-, Transfer-Systemen sind eine zumeist nicht regelbare Geschwindigkeit und stärkere Erschütterungen des Transportgutes.

Im anspruchsvolleren Bereich der Produktions- und Montage-Automatisierung mittels Werkstückträger-Transportsystemen sorgen Erschütterungen jedoch für Probleme bei der Teile-Zuführung sowie der Füge-Positionierung, was sich wiederum negativ auf die Prozesssicherheit auswirkt. Zwar gibt es durchaus Abhilfe-Möglichkeiten wie etwa den Einbau von gedämpften Stoppern, den Einsatz von Motorabschaltungen oder Frequenzumrichtern. Doch Alternativen wie diese haben sich – abgesehen von den hohen Investkosten – bei einer ganzheitlichen Betrachtung aber immer als schlechte Kompromisse herausgestellt.

Um nun die Wünsche der Kunden bezüglich niedriger Betriebskosten, minimalem Verschleiß, höchster technischer Verfügbarkeit und hoher Produktivität jetzt und in Zukunft nachdrücklich erfüllen zu können, hat die Stein Automation GmbH aus Villingen-Schwenningen, ein Spezialist für Werkstückträger-Transportsysteme und Materialflusslösungen für Produktions- und Montage-Automatisierung, das Antriebskonzept ihres Werkstückträger-Transportsystems auf den Prüfstand gestellt.

Das Antriebssystem Softmove

Es wurde ein Anforderungsprofil formuliert, das die Reduzierung des Energieverbrauchs, die Verschleiß- und die Abrieb-Minimierung, den strikt bedarfsgesteuerten Transport, variable Transportgeschwindigkeiten, kürzere Wechselzeiten der Werkstückträger aus und in die Prozessstationen sowie den schnellen und dabei schonenden Transport zum Inhalt hatte.

Daraus entstanden ist das neue Antriebssystem Softmove, das auf dem Einsatz von EC-Motoren basiert und dem Anwender sowohl prozesstechnisch als auch hinsichtlich Betriebs-kosten eine ganze Reihe von Vorteilen bringt: Stufenlose Geschwindigkeiten ab 0,5 bis 20 Meter pro Minute, optimales Regelverhalten für exakte Positionierung der Werkstückträger, anzusteuern über ASI oder CanOpen, weitgehend kompatibel zum Drehstrommotor, hoher Wirkungsgrad, keine Kühlrippen und keine Lüfter und somit reinraumgeeignet.

Allein durch Energieeinsparungen im Langzeitvergleich zum DC-Motor lassen sich im zweischichtigen Betrieb bei etwa 50 Euro pro Motor/Jahr x (zum Beispiel) 20 Motoren die Kosten um rund 1.000 Euro reduzieren. Berücksichtigt man noch die Aufrüstkosten für gedämpfte Stopper - etwa 600 Euro pro Stopper x (zum Beispiel) 50 Stopper pro Anlage = € 30.000 - sowie die Minimierung möglicher Stillstandzeiten durch reduzierten Materialverschleiß, längere Lebensdauer der Riemen und nur noch sporadischer Riementausch, ist die Amortisation der Mehrkosten für die Softmove-Antriebstechnik eigentlich ab dem ersten Betriebstag gegeben.

Darüber hinaus ergibt sich, durch die Möglichkeit des schnelleren Wechsels der Werkstückträger aus und in die Prozessstationen, eine spürbare Produktivitätssteigerung, weil sich die Stillstandzeiten der besagten Prozessstationen verringern. Nicht zuletzt sorgt der nun durchgängig schonendere Transport für reduzierten Verschleiß an der Anlage und an den Werkstückträgern, für ein schonendes Handling der Teile und Baugruppen oder Werkzeuge, für die individuell-kontinuierliche Versorgung der Bedarfsstellen und zu guter Letzt für hörbar weniger Geräusche am Arbeitsplatz.

www.stein-automation.de

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