Ein Auge fürs Kabel

Meilhaus Electronic hat den Kabeltester Cableeye M4 von Cami in sein Portfolio aufgenommen. Er ist ein erweitertes Testsystem, das auch Widerstand und Kapazität misst.

11. Dezember 2018
Cami CableEye M4 bei Meilhaus Electronic GmbH. © Meilhaus Electronic GmbH
Bild 1: Ein Auge fürs Kabel (Cami CableEye M4 bei Meilhaus Electronic GmbH. © Meilhaus Electronic GmbH)

Das Cableeye M4 verfügt über 152 Testpunkte, die über Zusatzmodule auf 1.024 Testpunkte erweitert werden können. Es eignet sich besonders zum Messen von Widerständen, Dioden, Kapazitäten und Twisted-Pairing, wie Meilhaus Electronic weiter mitteilt.

 

Im Bereich der Durchgangsprüfung erkennt das M4 offene Leitungen, Kurzschlüsse und fehlerhafte Verdrahtungen. Weiterhin führt es einen Pass/Fail-Test anhand vorgegebener Muster-Kabel durch und findet intermittierende Verbindungen.

 

Im Bereich der Widerstandsmessung testet es im Kabel integrierte Widerstände oder auch die Diodenausrichtung. Die Kabeldaten werden gespeichert und können etwa als Verdrahtungspläne, Fehlerbeschreibungen oder Labels gedruckt werden.

 

Die Cableeye-Systeme gibt es in verschiedenen Modellen. Sie sind grundsätzlich Testsysteme für Kabel und Kabelbäume, die den Anwender durch alle Lebensphasen seiner Kabel begleiten, wie Meilhaus als Entwickler, Hersteller und Vertriebs-Unternehmen auf dem Gebiet der Mess- und Schnittstellen-Technik weiter erläutert.

 

Sie bieten zunächst Unterstützung bei Design und Entwicklung neuer Kabel, dann beim Erstellen erster Prototypen und schließlich in der Produktion der Kabel. Das System prüft die Qualität der fertigen Kabel, bevor sie etwa in der Industrie zum Einsatz kommen.

 

Schließlich unterstützt das Cableeye den Anwender im täglichen Einsatz bei vorbeugenden Tests oder bei der Fehlersuche im Ernstfall.

 

Es ist sowohl software- als auch hardwareseitig erweiterbar und lässt sich – je nach Modell – von minimal 128 Testpunkten auf maximal 2.560 Testpunkte aufrüsten. Dadurch können auch Kabel mit vielen Adern oder sogar komplexe Kabelbäume sicher und zuverlässig geprüft werden, so Meilhaus.

 

Die Hardware könne per Adapterkarten an eine nahezu unbegrenzte Anzahl möglicher Kabel- und Steckverbindungen angepasst werden.

 

Die Software ist intelligent und lernfähig: sie erfasst eine beliebige Anzahl von Musterkabeln und speichert deren Werte, die dann mit den Daten der zu testenden Kabel abgeglichen werden. Mithilfe der Software lassen sich auch individuelle Datenbanken erstellen. Alle Messergebnisse werden dokumentiert und in Protokollen festgehalten.

 

Erhältlich sind die CableEye M4 Testsysteme im Webshop unter www.meilhaus.de.