22. JULI 2018

zurück

kommentieren drucken  

Tastsinn in Orange


Die Tastsensoren von Opto-Force eröffnen mit drei vorprogrammierten Applikationen sowohl Integratoren als auch Endnutzern von Kuka-Robotern neue Automatisierungsmöglichkeiten und verkürzen gleichzeitig die Integrationszeit erheblich.

Mit den neuen Anwendungssoftwares „Handführung“, „Positionserkennung“ und „Zentrierung“ ebnet Opto-Force den Weg für Weiterentwicklungen in der industriellen Automatisierung sowohl für Endanwender als auch für Systemintegratoren von Kuka-Robotermodellen mit einer Nutzlast von bis zu 16 Kilogramm.

 

„Unsere sechsachsigen Tastsensoren Hex-E und Hex-H werden mit einem umfangreichen Softwarepaket kombiniert“, erklärt Opto-Force-CEO Ákos Dömötör. „Im Grunde genommen verleiht die Hardware unserer Sensoren Industrierobotern Feinfühligkeit, während die Software diesen erweiterten Sinn in konkrete industrielle Applikationen umwandelt. So geben wir Kuka-Robotern die Fähigkeiten einer menschlichen Hand und eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten in der industriellen Automatisierung.“

 

Nach den Robotern von Universal Robots sind die Kuka-Modelle bereits die zweite Fraktion, die durch den erweiterten Tastsinn eine Nutzensteigerung erfährt. Die Hardware ist zusätzlich auch bereits mit Roboterarmen von ABB kompatibel. Roboter lassen sich mit der Applikation „Handführung“ mühe- und reibungslos in eine vorgegebene Richtung beziehungsweise auf einer gewählten Wegstrecke bewegen. Zur einfacheren Implementierung bietet OptoForce ein Tutorial-Video an, das zeigt, wie man den Roboter in wenigen Schritten für die Handführung programmiert. Dank dieser Weiterentwicklung lassen sich die Roboter von Kuka noch leichter bedienen.

 

Mit dieser Anwendung können Industrieroboter das Vorhandensein eines bestimmten Objekts erkennen und das Werkstück auch dann finden, wenn seine Position verändert wurde. Mit dieser Innovation lassen sich beispielsweise Pick&Place-Anwendungen flexibler und wesentlich einfacher umsetzen. In einem Video wird die einfache Einrichtung der Anwesenheitserkennung näher erläutert.

 

Dank dem erweiterten Tastsinn kann der OptoForce-Sensor dem Roboterarm den Mittelpunkt eines Objekts zeigen. Diese Lösung funktioniert auch bei glänzenden Metallobjekten, bei denen ein Bildverarbeitungssystem Schwierigkeiten hat, die Position genau zu bestimmen. Dem Roboter hilft die die Applikation bei der Koordination in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen, unter anderem in der Palletierung. OptoForce zeigt auch hierzu in einem Video, wie die Anwendung zur Zentrierung im Detail funktioniert.

 

Für den Endanwender bieten die Applikationen neue und vor allem kostengünstige Automatisierungsmöglichkeiten mit Kuka Robotern: die Sensoren sparen bei der Implementierung Prüf- und Nacharbeitsressourcen und senken die Fertigungskosten. Die Automatisierung komplexer und präzisionsorientierter Aufgaben, die bisher nicht möglich war, führt zu einer höheren Qualität und Effizienz in der Produktion und damit zu mehr Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten.

 

www.optoforce.com

Datum:
18.12.2017
Bilder:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Produktmeldungen in unserem Produktarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben