22. JANUAR 2019

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Fertigungsautomation

SERVICEROBOTIKDie 11. Schunk Expert Days on Service Robotics zeigen unter dem Motto »Towards Open Robotics« am 27. und 28. Februar 2019 im dänischen Odense, welche Technologien in den Fokus rücken und wie Roboter künftig den privaten und beruflichen Alltag begleiten werden.
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Dass SCHUNK seine elften Expertentage ausgerechnet in Odense veranstaltet, kommt nicht von ungefähr: Die drittgrößte dänische Stadt fungiert seit Jahren als Nährboden für Forscher, Kreative und Start-ups der Servicerobotik-Szene und hat sich zum europäischen Hotspot entwickelt. Nicht zuletzt die Erfolge von Universal Robots (UR) zeigen, dass der Robotikmarkt Potenzial jenseits herkömmlicher Anwendungen birgt.

Vor ein paar Jahren noch belächelt, etablieren sich smarte Roboter mancherorts bereits zum Must-have. Mittlerweile schießen Ideen für den Einsatz der Robo-Helfer wie Pilze aus dem Boden. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Industrierobotern, Transportsystemen und smarten Assistenten für den gewerblichen und privaten Einsatz.
Entsprechend vielfältig sind die Interessen, die sich in die Servicerobotik einbringen und auch auf den Schunk Expert Days vertreten sein werden. So finden sich auf der international besetzten Rednerliste unter anderem Thomas Pilz, geschäftsführender Gesellschafter des deutschen Automatisierungs- und Safety-Spezialisten Pilz, Niels Jul Jacobsen, CSO bei Mobile Industrial Robots, einem dänischen Hersteller kollaborativer, mobiler Roboter oder Jamie Paik, Professorin an der ETH Lausanne.
Die Expert Days wollen der Servicerobotik auch diesmal auf den Grund gehen und deren Breite und aktuelle Entwicklung aufzeigen. Angesprochen sind Forscher und Technologen ebenso wie etablierte Industrieunternehmen und Startups.

Flexible Hände

Auch der Finanzsektor sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften interessieren sich zunehmend für Fragen der Servicerobotik. Kein Wunder: Die industrielle Servicerobotik wächst derzeit um 20 bis 25 Prozent pro Jahr. Im häuslichen Bereich werden schon Milliardenumsätze mit den Helferlein getätigt.

Dass derartige Trends auch bei etablierten Komponenten wie Greifern ein neues Denken erfordern, hat Schunk früh erkannt. Bewusst hatten die Handlingspezialisten zuerst ihre Fünf-Fingerhand als weltweit erstes Greifmodul für kollaborative Anwendungen zertifizieren lassen, noch bevor der industrieorientierte Kleinteilegreifer Schunk EGP als zweiter im Bunde die Prüfprozeduren der DGUV durchlief.
Mittlerweile arbeiten die Greiferexperten an einer Industriehand, die gezielt auf die flexible, automatisierte Montage zugeschnitten ist. Bei ihr kombiniert Schunk Erkenntnisse aus der Bionik mit modernen Motoren- und Elektronik-Konzepten, um mit einer preisattraktiven Lösung ein adaptives Greifen zu ermöglichen. Ohne die bislang übliche exakte Programmierung soll es künftig möglich sein, unterschiedlichste Greifprozesse umzusetzen, etwa in der robotergestützten Montage, aber auch in der Intralogistik, in der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie oder der medizinischen Assistenz und Pflege.


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Ausgabe:
aut 08/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Schunk

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