22. JANUAR 2019

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Empfindlicher Kollege


Fertigungsautomation

MRK - Mit der Robotergeneration TX2 bietet Stäubli Sechsachser, die sowohl als Standardroboter als auch als Cobots einzusetzen sind. Dieses Konzept bringt Flexibilität in die Maschinen und qualifiziert sie für alle denkbaren Einsätze in der Automobil- und Zulieferindustrie.
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Was hinter diesem wegweisenden Konzept steht, bringt Stäubli Robotics Division Manager Peter Pühringer auf den Punkt: »Wir wollten bewusst keine Leichtbauroboter mit Einschränkungen hinsichtlich Traglast und Geschwindigkeit für reine MRK-Anwendungen entwickeln. Ziel war vielmehr, unsere Standardroboter unter Beibehaltung ihrer vollen Leistungsfähigkeit fit zu machen für die Interaktion mit Menschen. Und mit dem Einsatz modernster Sicherheitstechnik ist das auch gelungen.«

Aber der Reihe nach: Auf den ersten Blick sehen die drei neuen Modellreihen TX2-40, TX2-60 und TX2-90 wie normale Industrieroboter aus. Die Sechsachser, die den Traglastbereich von zwei bis 15 Kilogramm bei Reichweiten von 515 bis 1.450 Millimetern abdecken, sind sehr kompakt und eignen sich deshalb für Einsätze unter beengten Platzverhältnissen. Und natürlich sind die neuen Maschinen leichter, steifer und stärker motorisiert, damit noch dynamischer und präziser und durch eine Vielzahl von Maßnahmen auch energieeffizienter.

Bahnbrechende Safety-Funktionen

Der entscheidende Unterschied aber zum gewöhnlichen Industrieroboter liegt in der Sicherheitstechnik. Hier ist es laut Stäubli gelungen, bahnbrechende Safety-Funktionen zu integrieren. Und eben dieses Sicherheitspaket versetzt den Hersteller in die Lage, mit den schnellsten Safe Robots der Welt ein neues Kapitel der Mensch-Maschine-Kooperation aufzuschlagen.

Die Sechsachser verfügen über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen sind TÜV-zertifiziert und erfüllen die strengen Anforderungen der Kategorie SIL3/PLe. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, wird jede Bewegung des Roboters sensorisch überwacht. Dazu werden sämtliche Koordinaten des Roboters sowie Geschwindigkeit und Beschleunigung in Echtzeit erfasst. Stäubli setzt bei der TX2-Baureihe auf konfigurierbare, sichere I/O-Module sowie auf Echtzeit-Ethernet-Feldbussysteme, die maximale Sicherheit und Kompatibilität garantieren. Diese Funktionen ermöglichen den hochdynamischen Robotern die Zusammenarbeit mit Menschen.


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Ausgabe:
aut 08/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Stäubli
Bild: Stäubli

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