22. JANUAR 2019

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Keinen Trend verpennt


Fertigungsautomation

Jürgen Noailles - Der anhaltende Trend zur Automatisierung fordert auch die Montagetechnik heraus. Im Interview spricht der Geschäftsführer von Stein Automation über Entwicklungen bei Werkstückträger-Transportsystemen, die Bedeutung der automatica und die verstärkte vertikale Vernetzung.
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Herr Noailles, welche Herausforderungen prägen die Branche der Montagetechnik?

Wir sehen einen anhaltenden Trend zur Automatisierung. Durch die große Nachfrage nach geeigneten Lösungen leiden die System-anbieter unter teilweise langen Lieferzeiten der Komponentenhersteller. Stein ist diesbezüglich gut gewappnet und begeistert seine Kunden stets mit kurzen Lieferzeiten. Als Spezialist für Werkstückträger-Transportsysteme in der Montagetechnik ist es uns sehr wichtig, schon frühzeitig mit unseren Zulieferern in Kontakt zu treten. Dadurch können wir durch unterschiedliche konzeptionelle Ansätze Verzögerungen minimieren. Der anhaltende Trend zur Digitalisierung bringt aus unserer Sicht Chancen und Risiken mit sich. Dabei besteht die Herausforderung darin, die Kunden kompetent zu beraten, welche Lösung für sie in der jeweiligen Anwendung geeignet ist.

Welche technischen Trends beobachten Sie?


Auch in der Montagetechnik kommt es nach unserer Beobachtung zu einer verstärkten vertikalen Vernetzung von Anlagen. Dies betrifft beispielsweise eine vorausschauende Instandhaltung. Aber auch andere Themen aus dem Bereich Industrie 4.0, die die Prozesskontrolle verbessern, werden uns weiterhin beschäftigen und das Portfolio von Stein prägen. Unsere Kunden streben zunehmend danach, bei Transportsystemen auf elektrische statt auf pneumatische Lösungen zu setzen, um beispielsweise den Aufwand für Verschlauchungen zu vermeiden. Stein geht konsequent in diese Richtung und entwickelt Konzepte, die zeitnah am Markt präsentiert werden.

Auf welche Lösungen und Strategien setzt Stein in Zukunft?


Wir setzen weiterhin auf einen besonders intensiven Kundenkontakt und haben das Ohr stets am Markt. Dabei legen wir großen Wert darauf, unseren Kunden detaillierte Angebote unkompliziert und kompetent innerhalb von ein bis zwei Tagen zu unterbreiten. Einzelne Komponenten für die Transportsysteme liefern wir in zwei bis vier Wochen, und die von uns gesteuerten Gesamtsysteme stellen wir in zehn bis zwölf Wochen komplett zur Verfügung. Darüber hinaus bauen wir unsere globale Präsenz durch zusätzliche Vertriebsstellen weiter aus. Es ist mir wichtig, dass sich unsere Kunden bei einer Entscheidung für eine Stein-Lösung wohl und sicher fühlen.


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Ausgabe:
AUT AM 01/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Stein Automation GmbH & Co. KG

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