22. JULI 2018

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Fertigungsautomation

Zuführtechnik - Für Konstrukteure von Schraubmontageanlagen steht neben der Planung und Auslegung von Schraubwerkzeugen eine weitere wichtige Komponente im Fokus: die Zuführtechnik. Deprag bietet hier durchdachte, modulare Lösungen mit Mehrwert.
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Da der Anlagenbau in der Regel einen Projektplan einhalten muss, sind kurze Lieferzeiten, Planungssicherheit und zuverlässige Partner oder Lieferanten für jede einzelne Anlagenkomponente zunehmend wichtig. Für Konstrukteure von Schraubmontageanlagen steht neben der Planung und Auslegung von Schraubwerkzeugen eine weitere wichtige Komponente im Fokus: die Zuführtechnik.

Wesentliches Element

Denn die notwendigen Zuführgeräte tragen, als wesentlicher Bestandteil des Montageprozesses, maßgeblich zur Produktivität und Verfügbarkeit einer Schraubmontageanlage bei.

Die Art der Zuführung und somit das auszuwählende Gerät hängen von der Beschaffenheit der Verbindungselemente ab. Sollen rotationssymmetrische Bauteile wie Schrauben, Muttern und Nieten zugeführt werden, bieten sich Vibrationswendelförderer und Hubschienenförderer an. Modulare Bauweise und Standardisierung sind optimale Voraussetzungen, um Erstellzeit einzusparen. Als Spezialist für die automatisierte Zuführ- und Schraubtechnik ist Deprag Schulz aus Amberg selbst im Anlagenbau tätig und konstruiert seit über vier Jahrzehnten verschiedene Zuführsysteme für den handgeführten und stationären Einsatz. Mit dem gewonnenen Know-how entwickelte das Unternehmen ein ausgereiftes, umfangreiches und modulares Standardsystem. Dadurch kann Deprag acht Wochen Lieferzeit auf die Vibrationswendel- und Hubschienenförderer in Standardausführung garantieren.

Systembaukasten

»Bei uns werden standardisierte Zuführgeräte mehr konfiguriert als konstruiert. Denn wir schöpfen aus einem Systembaukasten. Die meisten Bausteine wie Fördertöpfe in Standardgrößen mit bereits vorgefertigten Wendelgeometrien, Gehäuse, Steuerungen, Ventilinseln, Montageplatten und Zuführschläuche in Standardlängen sind vielfach auf Lager und müssen nur noch angepasst und montiert werden«, so Robert Bachmeier, Verkaufsleiter Deutschland bei Deprag. Für die genaue Auslegung eines standardisierten Zuführgeräts werden alle technischen Daten zum Fördergut und dem zu montierenden Bauteil benötigt.

Zudem sind Angaben zur geforderten Taktzeit, zur gewünschten Steuerungsausführung sowie zum benötigten Füllvolumen erforderlich. »Basierend auf diesen Eckdaten bekommt der Kunde ein exakt auf seine Anforderungen zugeschnittenes Angebot. Die acht Wochen Lieferzeit beginnen, nachdem der Auftrag erteilt wurde und alle zur Konstruktion erforderlichen Detailinformationen vorliegen«, erklärt Bachmeier. Der projektspezifische Konstruktionsaufwand beschränkt sich meist auf das Einfräsen der Förderbahn im Zuführtopf und das Anpassen der Schnabelhülse an die Schrauben- und Bauteilgeometrie. Anschließend wird der Wendel- oder Hubschienenförderer bei Deprag montiert und in Betrieb genommen.


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Ausgabe:
aut 09/2017
Unternehmen:
Bilder:
Deprag Schulz GmbH u. Co.
Deprag Schulz GmbH u. Co.

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