Dabei werden die GMP-Anforderungen (Gute Herstellungspraxis für Arzneimittel) nicht vernachlässigt. Das modulare Zellenkonzept mit einem flexiblen Rastermaß von 1.200 Millimeter beinhaltet unter anderem das PIA-eigene Meditec Pick-&-Place-Handling, welches skalierbar für verschiede Handlingsaufgaben verwendet werden kann.

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Außerdem findet ein Meditec-Antrieb auf Basis des Supertrak by B&R seinen Einsatz in der Zelle. Die Antriebskomponenten verbrauchen laut PIA Automation Amberg wenig Platz.

Mit dem flexiblen Transportsystem können sowohl Kleinstteile mit hohen Taktraten, als auch Teile bis zu zehn Kilogramm pro Shuttle transportiert und wiederholgenau mit einer Genauigkeit von plus/minus zehn Mikrometer positioniert werden. Das Transportsystem kann mit beliebigen Steuerungen betrieben werden.

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Den stetig wachsenden Anforderungen der Medizin- und Pharmabranche an die Software und Steuerungstechnik entspricht die PIA Medical Division eigenen Angaben zufolge mit der modernen HMI/SCADA-Lösung Zenon von Copadata. Diese erfülle durchgängig die FDA 21 Part 11 Anforderungen und Regularien.

Nach dem Prinzip Parametrieren statt Programmieren würden so die Aufwände für die Validierung der Software gesenkt. Des Weiteren ist das Prozessmodul mit IO-Link Sensoren und OPC-UA Schnittstelle ausgestattet und so in der Lage, Daten für die verschiedenen PIA-4.0-Digitalisierungslösungen zu liefern.

Das neue Prozessmodul wird Anfang Februar auf der Pharmapack in Paris und Ende März auf der MedtecLive in Nürnberg vorgestellt.