Gut gestartet

Danfoss hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2019 veröffentlicht. Kim Fausing, President und CEO von Danfoss, spricht von einem guten Start ins Jahr.

12. Juni 2019
Gut gestartet
Kim Fausing, Präsident und Chief Executive Officer, Danfoss (Bild: Danfoss GmbH)

Gemessen am ersten Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz um sechs Prozent auf 1,563 Milliarden Euro an. Dies entspricht einem währungsbereinigten Wachstum von drei Prozent. Aufgrund der anhaltend hohen Investitionen lag das Ergebnis (EBIT) mit 160 Millionen Euro auf gleichem Niveau wie das des ersten Quartals des Vorjahres. Die EBIT-Marge betrug 10,3 Prozent.

Das Unternehmen profitierte eigenen Angaben zufolge zudem von der starken Nachfrage in Nordamerika, während andere Teile der Welt eine höhere Volatilität aufwiesen – darunter China mit einer verhaltenen Nachfrage, die jedoch teilweise durch eine gute Dynamik in Europa und Indien kompensiert wurde.

„Wir sind gut in das Jahr gestartet und setzen unsere Dynamik fort. Wie erwartet haben sich die Wachstumsraten in einigen unserer Branchen seit dem vierten Quartal 2018 verringert“, erklärt Kim Fausing, President und CEO von Danfoss.

„Unsere energieeffizienten, innovativen Lösungen waren jedoch noch nie so relevant wie heute. Daher werden wir unsere Kerngeschäfte weiter stärken. Darüber hinaus setzen wir unsere hohen Investitionen fort, um eine starke Plattform in den Bereichen Elektrifizierung und Digitalisierung zu schaffen.“ Auf diese Weise baue man die gute Marktposition aus und unterstütze das künftige Wachstum.

Im ersten Quartal 2019 erhöhte Danfoss seine Investitionen in Innovationen um elf Prozent auf 68 Millionen Euro, dies entspricht 4,4 Prozent des Umsatzes. Überdies schloss Danfoss eine Fusionsvereinbarung mit dem US-amerikanischen Unternehmen UQM Technologies ab, einem Unternehmen im Bereich Hybrid- und Elektroantriebssysteme für Busse, LKWs, Off-Highway-Fahrzeuge und Marineschiffe.

Im April baute Danfoss seinen Eigentumsanteil am finnischen Unternehmen Leanheat aus, einem Experten in Künstlicher Intelligenz, der Gebäude und Fernwärmenetze energieeffizient und smart macht.

„Wir sehen eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Lösungen. Als führender Technologiepartner ergänzen wir unser ohnehin schon breites Lösungsspektrum um neue Spitzentechnologien, damit unsere Kunden ihre Wettbewerbspositionen ausbauen können.“, sagt Fausing.

Für 2019 erwarten das Unternehmen, seinen Marktanteil weiter ausbauen oder beibehalten zu können.