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„Gut gerüstet“

„Gut gerüstet“

Pilz hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bekannt gegeben. Demnach erzielte das Familienunternehmen einen Umsatz von 345 Millionen Euro. Damit ist dieser um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.

24. Juni 2019
„Gut gerüstet“
Pilz ist Lösungsanbieter für die Automation: Im Bereich Service Robotik entwickelt das Unternehmen beispielsweise Software zur Steuerung von Robotern.
(Bild: Pilz GmbH & Co. KG)

„Die wirtschaftliche Abschwächung sowie die unsichere Weltwirtschaft waren wesentliche Faktoren, dass wir beim Umsatz 2018 unter Plan geblieben sind. Dennoch sind wir insgesamt mit der Entwicklung unseres Unternehmens zufrieden“, erklärte Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin von Pilz.

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„Wir investieren kontinuierlich in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Daher sind wir gut gerüstet für die kommenden Anforderungen des Marktes.“

Erstmals beschäftigt das Unternehmen mehr als 2.500 Mitarbeiter: Zum Stichtag 31.12.2018 waren es 2.515 Mitarbeiter in weltweit 42 Tochtergesellschaften. Das entspricht bei den Mitarbeiterzahlen einem Plus von sieben Prozent gegenüber 2017.

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Für 2019 hat Pilz vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage sein Personalmanagement angepasst: Der Aufbau neuer Stellen ist auf dem Prüfstand, unsere Azubis und duale Studierende übernehmen wir jedoch grundsätzlich“, so Kunschert.

Der deutsche Markt bleibe der größte und wichtigste Markt für das Unternehmen. „Dennoch treiben wir unsere Ausrichtung als internationaler Lösungsanbieter für die sichere Automation weiter voran“, stellt Kunschert heraus. Die Betreuung der aufstrebenden Märkte in Süd-Ost-Asien hat Pilz 2018 zum Beispiel durch die Gründung eigener Tochtergesellschaften in Thailand und Malaysia gestärkt. Ausdruck der Internationalität ist der gegenüber 2017 weiter gestiegene Exportanteil auf 73 Prozent (+ 1,1 Prozentpunkte).

Das Wachstum wurde 2018 vor allem getragen von den Produktbereichen Sensorik, Dienstleistungen und Schaltgeräte. Der Maschinenbau und die produzierenden Unternehmen sind nach wie vor die wichtigsten Absatzmärkte für das Unternehmen.

Lösungen von Pilz kommen darüber hinaus zunehmend in weiteren Bereichen wie zum Beispiel der Bahntechnik zum Einsatz. Den dortigen Trend zur Digitalisierung will das Unternehmen mitgestalten. Es schneidet industrieerprobte Automatisierungstechnik auch auf den Bahnverkehr zu.

Für 2019 bleibt Pilz optimistisch: „Natürlich können wir uns nicht von den Auftragsrückgängen im Maschinenbau und den schwierigen, internationalen Rahmenbedingungen entkoppeln. Durch innovative Produkte, ausgezeichnete Dienstleistungen und intensive Kundenbetreuung vor Ort wollen wir aber auch 2019 auf Kurs bleiben“, blickt Susanne Kunschert voraus. Das Unternehmen geht von einer Seitwärtsbewegung beim Umsatz aus.

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