Mit dem Einstieg des schwedischen Investors Indutrade hat das Unternehmen mit Sitz in Villingen-Schwenningen die Nachfolgeregelung am 1. Januar 2020 abgeschlossen, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Spezialist für Werkstückträger-Transportsysteme mit 45 Mitarbeitern erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro und ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich um 30 Prozent gewachsen.

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„Die Beteiligung in der Indutrade-Gruppe mit ihren insgesamt rund 200 Unternehmen bietet ein großes Potenzial, den Bekanntheitsgrad der Stein Automation über dieses Netzwerk zu steigern. Die globale Ausrichtung wird dadurch intensiv unterstützt“, sagt Stein-Geschäftsführer Jürgen Noailles.

Die Geschäfts- und Vertragsbedingungen bleiben unverändert bestehen. „Wir werden weiterhin mit Leidenschaft unseren Anspruch `Wo Qualität zu Hause ist` leben und unsere globale Strategie `Local to Local` noch intensiver umsetzen. Mit Indutrade haben wir einen Inhaber gefunden, der uns in unserer strategischen Ausrichtung finanzkräftig und nachhaltig unterstützt“, so Noailles weiter. Strukturelle und personelle Veränderungen im Unternehmen seien nicht geplant.

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Indutrade ist ein Industriekonzern, der in 27 Ländern auf vier Kontinenten aktiv ist. Rund 6.500 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt einen Jahresumsatz von 1,43 Milliarden Euro. Unternehmensschwerpunkte sind der Vertrieb von Industrietechnik und die Produktion verschiedener Güter. Indutrade ist bekannt dafür, sich aus dem operativen Geschäft der einzelnen Unternehmen herauszuhalten. Mit Stein hat der Investor erstmals eine Firma aus den Bereichen Automatisierung und Montage erworben.

Die Werkstückträger-Transportsysteme von Stein sind Industrie-4.0-tauglich und ermöglichen eine flexible Konfiguration, um die Produktionsprozesse bei den Kunden zu optimieren, so der Hersteller. Diese kommen unter anderem aus der Automobil-, Konsumgüter- und Medizinindustrie.