„Furchmoment erkannt, Gefahr gebannt“

WSM-Automation bringt zum zehnjährigen Firmenjubiläum ein neues Schraubverfahren auf den Markt.

23. Dezember 2009

WSM-Automation aus Castrop-Rauxel bringt pünktlich zum zehnjährigen Firmenjubiläum ein neues Schraubverfahren auf den Markt. Über die Abtastraten der Schraubersteuerung vom Typ PCS7, die im Kilohertzbereich arbeitet, und der neu entwickelten Schraubstufe zum neuen Schraubverfahren, erkennt die Anlage erstmals die Kopfauflage einer Schraube oder Mutter allein über den signifikanten Drehmomentanstieg. Wo selbst eine Schraubersteuerung mit unterstützender Schraubtiefensensorik überfordert war, wird jetzt die Programmierung eines Drehmomentes exakt ab der Kopfauflage einer Schraube möglich. Egal wie hoch und wie schwankend das Furchmoment auch sein mag, das Anzugsmoment wird erst ab Kopfauflage angelegt und prozesssicher aufgebracht.

Zu Nutzen macht sich der Spezialist für vollautomatische Schraubsysteme dabei, dass jeder Schrauben-Werkstück-Paarung bei aufliegendem Schraubenkopf ein charakteristischer und identifizierbarer Drehmomentanstieg zugeordnet werden kann. Sobald also dieser Drehmomentanstieg erkannt wird, ist die Kopfauflage sicher erreicht. Das exakt zu diesem Zeitpunkt anstehende Drehmoment muss im Umkehrschluss demnach für das Eindrehen der Schraube bis zur Kopfauflage aufgebracht worden sein und ist somit für das vorgegebene Anzugsdrehmoment ein Störfaktor, der eliminiert werden muss. Genau das wird auch getan, indem die Drehmoment-Zielvorgabe um das anstehende Drehmoment zum Zeitpunkt der erkannten Kopfauflage addiert wird.

www.wsm-automation.de